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Thomas passt in unsere Zeit!

 

 

1.) Dieser Thomas ist uns nicht fremd.
Thomas lebt in jedem von uns. Früher oder später macht wohl auch jeder Christ Erfahrungen, die es ihm schwer ermöglichen zu glauben, dass Jesus lebt und mitten unter uns wirksam sein soll. Leidvolle Erfahrungen mit dem eigenen Leben, mit Mitmenschen oder auch mit der Kirche können den Blick auf Jesus verstellen. Sie können all das, was uns über Jesus gesagt worden ist, unglaubwürdig erscheinen lassen.

 

Auch in unseren Tagen verlangen viele nach Zeichen, nach positiven Erfahrungen, die erkennen lassen, dass Jesus lebt. Die Erzählung über das Verhalten von Thomas zeigt, dass Gott für dieses Verlangen Verständnis hat und bereit ist, ihm auch zu entsprechen

 

 Ja, hier stehen wir vor der Gottesfrage des modernen und einsamen Menschen: Was ist jenes letzte und unsagbare Geheimnis unserer Existenz, aus dem wir kommen und wohin wir gehen? - Er, Gott, steht an deiner Tür und klopft, er wartet, bis du ihm öffnest

2.)Wo ist Gott? Gott ist immer dort, wo man ihn einlässt.
Wer ist Jesus Christus?
Diese Frage ist seit zwei Jahrtausenden nicht mehr verstummt. Jesus selbst hat sie ein erstes Mal aufgeworfen: Wofür halten die Leute den Menschensohn?“

 

Paulus hat gesagt: Wenn Christus nicht auferstanden wäre, dann wäre mein Glaube nichts“. Man sagt immer wieder, die Auferstehung  sei historisch nicht nachzuweisen. Wieso? Sie ist historisch genau so nachzuweisen, wie zu allen Zeiten Tatsachen nachgewiesen wurden, nämlich durch Zeugen. Einer dieser Zeugen war Thomas. Er musste den auferstandenen Herrn buchstäblich „be-greifen“, um sich vom Unfassbaren der Auferstehung Jesu überzeugen zu lassen. Unter sein Zeugnis vom Auferstandenen hat er, so wie die anderen Apostel, das Siegel seines Märtyrerblutes gesetzt

3.) Glaube war niemals leicht, das lehrt uns schon die Lebensgeschichte der Heiligen. Unser Glaube kann daher auch nicht überheblicher, alles besser wissender, , sondern ein bescheidener, dankbarer, hilfsbedürftiger, stets angefochtener, aber doch auch immer hoffender Glaube sein.
Als junger Soldat musste ich bei der V1 dienen. Diese hatte ihre Forschungsstätte in Peenemünde an der Ostsee. Leiter dieser Forschungsstelle war der  berühmte Raketentechniker Wernher von Braun. Nach dem Kriegsschluss nahmen ihn die Amerikaner mit seinem ganzen Mitarbeiterstab  für die Zwecke der Weltraumfahrt in Beschlag. Er war gläubiger Protestant. Er wurde von Journalisten gefragt, ob er an eine Auferstehung der Toten  glaube. Seine Antwort:
 Die Natur kennt keine Vernichtung, sondern nur Umwandlung“ dies  lässt mich fest darauf vertrauen: Der Tod ist ein Durchgang zum ewigen Leben. Wie dieses Leben und unsere Verwandlung einmal aussehen werden, darüber haben wir keine Kenntnis. Ich bleibe mir bewusst, dass meine Bilder darüber mehr einer Ahnung gleichen. Die Wirklichkeit wird noch einmal anders sein.“


Gerade unsere vielfach vernetzte, digitale Zeit braucht den Optimismus, den nur ein lebendiger Gottesglaube geben kann:

 

20.4.17 21:12

Letzte Einträge: Ein Lichtblick der Freude, Das Leben hat Vorrang!, Ein Fest des christlichen Optimismus, Jesus geht mit uns!, Der Auferstandene ladet zum Mahl

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