Letztes Feedback

Meta





 

Ein Ziel haben

1.) Ein Ziel haben

Das heutige Evangelium ist ein Ausschnitt aus den Abschiedsreden Jesu. Diese sollen die Jünger vorbereiten für die Zeit, wo sie - auf sich gestellt - ohne Jesus leben müssen. Damit nicht Verwirrung unter ihnen entsteht, Ratlosigkeit oder gar Panik sich unter den Jüngern ausbreitet, will Jesus zur Sprache bringen, was die Jünger beherzigen müssen, damit Zukunft gelingt. Wie muss der Weg verlaufen, wie das Leben aussehen, das erfülltes Leben werden soll? Das ist die Kernfrage des heutigen Evangelium
Als erstes verweist Jesus die Jünger und uns auf das Ziel. Ziel des Lebens ist eine enge Gemeinschaft mit ihm.
Aber die auf Erden begonnene Gemeinschaft mit Jesus soll über das irdische Leben hinaus für immer bestehen. Das  ganze Wirken Jesu war vor allem getragen von einer tiefen Gemeinschaft  mit seinem Vater. Ganze Nächte lang hat er verbracht in einer innigen Zwiesprache mit seinem Vater.
Der Apostel Philippus hat das gar nicht gemerkt, daher sagt er zu ihm:
Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch,
und du hast mich nicht erkannt, Philippus?
So  wie unser Papst müssen wir Christen mit beiden Beinen in unserer Zeit stehen. Unsere Zeit braucht  vor allem eine Verbindung mit Gott. Das Wort Jesus „ Ohne mich könnt ihr nichts tun „ dürfen wir vor allem in unserer Zeit nicht vergessen. Nur so können wir unsere armselige Verzagtheit überwinden.
2.) Der Weg zum Ziel

Das zweite Anliegen, das Jesus den Jüngern nahe bringen will, bezieht sich auf den Weg, der in diese himmlische Gemeinschaft führt. Der Einwurf des Thomas, dieser Weg sei völlig unbekannt, lässt aufhorchen und uns selbst fragen: Kenne ich den Weg?
Der Weg ist der, wie ihn Jesus gegangen ist. Jesus war nicht nur ein Wegweiser, der auf Gott und seine Weisungen verwies. Jesus lebte, was er verkündete. Eins mit dem Vater lebte er in Gott und handelte er aus Gott. So kann er sagen: Ich bin der Weg.
Das ist es ja, was bei vielen Fernstehenden unseren Papst so beliebt macht: Der redet nicht nur vom Evangelium. Nein, er lebt in seiner Bescheidenheit das Evangelium vor. Er geht auf die Kleinen zu, die seine Hilfe und Zuneigung brauchen! Die Zukunft unserer Kirche liegt nicht bei den  Kardinälen und Bischöfen mit ihren goldenen Quasten und roten Schuhen, nein, die Zukunft unserer Kirche  liegt in den schwieligen Händen des einfachen Volkes, das in aller Bescheidenheit versucht den schwierigen Weg des Evangeliums zu gehen!

Die Kirche ist Mutter
- daran hat Papst Franziskus unlängst erinnert. Dabei kam er auch auf seine apostolische Pilgerreise nach Fatima zu sprechen.
Glücklich ist der Mensch, der ein Zuhause gefunden hat.
Wir sind dazu geboren,
um geliebt zu werden und um zu lieben.
Am  heutigen Muttertag wollen wir unseren tiefen Dank unseren lebenden und verstorbenen Müttern aussprechen!

10.5.17 15:45

Letzte Einträge: Gottes Stärke ist seine Barmherzigkeit!, Wo finde ich Gottes Schatz?, Hiroshima verdrängt den Tabor!, Schau, das ist unsere Himmelmutter!, Die Macht des Gebetes, Christus ist der Fels

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen