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Eine weltoffene Kirche

1.) Apostelgeschichte

Aus der Reihe der 27 Bücher des Neuen Testamentes sticht vor allem die sogenannte „Apostelgeschichte“ hervor. Ihr Name: lat. Acta apostolorum oder griech: praxeis ton apostolon, also die "Taten der Apostel" oder freier übersetzt: Das Glaubenswirken der Apostel. Der Verfasser Lukas zeigt, was die Apostel und die junge Gemeinde getan haben, wie die Hauskirche zur Weltkirche wird.
In der heutigen Lesung aus der Apostelgeschichte wird uns über das Leben der ersten Christen berichtet:
 Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu.
Das Beten der ersten Christengemeinde hatte einen wunderbaren Erfolg: Die Bekehrung des Christenverfolgers Saulus zum Christusprediger Paulus war ein Wunder der Gnade. Dem Wirken dieses Völkerapostels verdanken wir, dass die Kirche aus einer engen jüdischen Sekte zu einer offenen Weltkirche geworden ist!
Die kleine Schar der ersten Christen wollte sich ängstlich einschließen. Der Hl. Geist als treibende Kraft, lässt keine Ruhe. Die Jünger müssen sich den Fragen, den Konfliktpunkten in ihrer Umgebung stellen.
2.) Gibt es nicht auch heute Tendenzen, sich zu isolieren
und vielleicht sogar noch stolz darauf zu sein, eine immer kleiner werdende Schar von Christen zu werden, klein aber fein?!
So zu denken ist der Anfang vom Ende! Selbstaufgabe!
Fürchterlich damals und heute, dass Gläubige gegen Gläubige aufstehen, der Hohe Rat als Lokalbehörde gegen die Vertreter der Urgemeinde.
Auch heute gibt es viele Suchende, Fragende, Unsichere, Ringende, Zweifelnde.
Sie werden oft als ungläubig abgestempelt, durch harte Rechtsvorschriften abgewiesen in der Ökumene oder im Kommunionverbot für geschiedene Wiederverheiratete - eine Rasenmähertheologie, in der alles gleichgeschoren wird. Der weise Kardinal König sagte einmal:
Die so genannten „Fernstehenden“ sind wie ein wärmender Schutzmantel um den Leib die Kirche. Sie tun vieles aus echt christlichem Geist, auch wenn sie am Sonntag nicht in der Kirche sind.

3.) Die Frohe Botschaft verkünden

Auch die Amtsträger der damaligen Zeit hatten ihre Konflikte durchzustehen. Jesus wusste offenbar, dass diese Einheit von Anfang an bis heute durch kleinkarierte Streitereien, durch Abgehobenheit der Zentrale, durch Machtgehabe und Besserwisserei immer gefährdet war.
Deshalb hinterlässt Jesus testamentarisch in seiner Abschiedsrede den Auftrag an die Kirchen, die Einheit zu suchen und schickt als Beistand den Heiligen Geist, der sich bis heute mancher List bedienen muss, um dem Auftrag des Vaters gerecht zu werden, die Frohe Botschaft zu verkünden und zu leben.
Wir blicken heute auf 2000 Jahre Kirchengeschichte zurück. Für die heutige Situation der Kirchen heißt es: Zurück an den Start! Die Zeiten des Staatskirchentums, vor allem hier im Westen Europas sind vorbei. Vorbei ist die Zeit, in der die Kirche sich des weltlichen Arms bedienen konnte, um Rechte und Privilegien durchzusetzen. Das Christentum begann als Stadtreligion.in Jerusalem und ist zu einer Weltkirche heran gewachsen..

24.5.17 11:11

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