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Pfingsten: Geburtstag unserer Kirche!

Geburten sind schmerzvoll, aufregend, lebensfroh und schließlich der Beginn des Wachsens.
Bei der Geburt unserer Kirche war das nicht anders

1) Schmerzvoll:
Die kleine Schar der Christen zog voll Schmerz des Verlassen seins  in den Abendmahlsaal zurück .Jesus, der in seinen Abschiedsreden  sie so liebevoll umfangen hatte, der ihr ganzer Halt war, er ist nun nicht mehr bei ihnen. Nur die Anwesenheit der Mutter Jesu gab ihnen etwas Hoffnung. Sie war es,  die die kleine verlassene Schar aufmunterte zum Gebet. So beteten sie 10 Tage hindurch um den von Jesus versprochenen Beistand, um den „Mutmacher“, den Heiligen Geist.

2.) Geburten sind aber auch aufregend:

Am Pfingsttag, dem Geburtstag unserer Kirche schlug diese Aufregung voll durch! Bei Feuer und gewaltigem Sturm stürzte der versprochene „Mutmacher“, der Heilige Geist auf diese kleine verlassene  Schar herab. Diese Aufregung erfasste nicht nur diese kleine mutlose Schar im Abendmahlsaal, Nein, ganz Jerusalem wurde in  diese  pfingstliche Aufregung hinein gerissen. Besucher aus den verschiedenen damaligen Völkerschaften waren damals in der so wichtigen  Stadt Jerusalem versammelt. Viele Lektoren tun sich schwer bei der Lesung aus der Apostelgeschichte diese eigenartigen Namen der damaligen Völkerschaften zu nennen.

3.) Geburten sind aber auch lebensfroh!

Diese kleine Schar der pfingstlichen Christen blieb nicht im Abendmahlsaal  sitzen um sich zu freuen, dass gerade über sie der „Mutmacher „ Geist gekommen ist. Nein, voll pfingstlichen Mutes gingen sie hinaus zu diesen verschiedenen Völkerschaften. Voll Begeisterung redeten sie  zu den Vertretern der verschiedenen Völker in ihrer jeweiligen Muttersprache. Diese erfasste helles Erstaunen, dass sie von so einfachen Leuten in ihrer Muttersprache angesprochen wurden!
Das Wunder des ersten Pfingstfestes der Christenheit war ein Sprachenwunder. Der Heilige Geist, der die Apostel erfüllte, ließ sie so reden, dass jeder überzeugt war, in seiner eigenen  Sprache angeredet zu werden.

4.) Geburt ist auch der Beginn des Wachsens.

Dieses ergrei
fende und offenkundige Pfingstwunder hat aber auch die Gegner Jesu auf den Plan gerufen. Sie konnten es doch nicht hinnehmen, dass dieser Jesus, den sie auf  so grausame Weise aus dem Weg geräumt haben, nun wieder Anhänger bekommt. Die beste Art um einen Gegner mundtot zu machen, ist ihn lächerlich zu machen.
Und so beginnen sie: „Schaut doch, diese Leute haben zu tief ins Glas geschaut. Sie sind voll des süßen Weines!“
Da sind sie aber bei Petrus auf den Falschen geraten. Voll Begeisterung legt Petrus eine Pfingstpredigt hin, dass seinen Gegnern Hören und Sehen  vergeht. Diese Pfingstpedigt  hat so eingeschlagen, dass sich gleich 3.000 der Zuhörer taufen ließen.
Pfingsten ist der Geburtstag unserer Mutter Kirche. Diese Geburt war schmerzvoll, aufregend, lebensfroh und schließlich der Beginn eines ungeheuren Wachsens der Kirche.
Pfingsten ist ein Auftrag für uns alle!
Der gütige und kluge Papst Johannes XXIII sagte treffend:
 "Wir sind nicht auf der Erde,  um ein Museum zu hüten,
sondern um einen Garten zu pflegen, der von blühendem Leben strotzt
und für eine schöne Zukunft bestimmt ist

31.5.17 12:46

Letzte Einträge: v, Der Heilige Geist, der Mutmacher, Ein Fest gegen den Egoismus, Solidarität Gottes mit uns Menschen, Gott kann mich brauchen!, Fürchtet Euch nicht!

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