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Gott kann mich brauchen!

So manches bleibt in unserer Erinnerung haften, auch wenn es schon längst vergangen ist.
So geht es mir mit der eben gehörten Stelle des Evangeliums:
„als Jesus die vielen Menschen sah,  hatte er Mitleid mit ihnen;
denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben

Genau 67 Jahre liegen zurück, da durfte ich als Neupriester bei der Primizmesse in meiner Heimatpfarre diese tröstenden Worte Jesu vortragen.
Damals, im Jahre 1950 , waren wir 27 Neupriester, 24 von ihnen sind inzwischcn gestorben.  Diese beeindruckenden Jesusworte  habe ich nicht vergessen, als ich meinen ersten Posten in der Barackenkirche in der jungen Industriepfarre  Lenzing antreten durfte.
Diese erschütternden Jesusworte sollen wir gerade in unserer Zeit nicht vergessen!
Aus diesen Worten spricht eine
1.) unfassbare Liebe Jesu zu uns Menschen.
Fast täglich schwirren  Nachrichten über Terrorangriffe durch die Medien.
Viele Menschen erfasst panische Angst vor solchen Unmenschlichkeiten. Es hat oft den Anschein, dass eigenartige Kräfte der Finsternis  sich immer mehr ausbreiten:
Der belgische Ordenspriester Phil Bosmans ruft uns hier mutig zu: „
Finsternis kann man nicht durch Finsternis vertreiben. Das kann nur das Licht. Hass kann man nicht durch Hass heilen.. Das kann nur die Liebe
Ich glaube, dass Gott „Liebe“ ist. Wenn du in der Wüste des Lebens irgendwo Liebe findest,
wahre Liebe, dann geh mit er Liebe mit, und du kommst zur Quelle aller Liebe, zu Gott,  der großen Oase für Zeit und Ewigkeit.
„so Phil Bosmans
Als Christen, die wir in diese Zeit herein gestellt sind, dürfen wir nicht mutlos werden vor all dem Dunklen unserer Zeit: Das Licht ist stärker als alle Dunkelheit dieser Welt!

2.)
Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.“


Das „
pilgernde Gottesvolk“, das ist ein wunderbares Bild, mit dem das 2. Vatikanische Konzil die Kirche unserer Zeit bezeichnet. Laien, Priester und Bischöfe gehören zu diesem Gottesvolk. Jeder mit einer anderen Aufgabe, aber alle sind gemeinsam auf dem Weg.
Die Menschen sehnen sich nach Fundamenten, die in den Stürmen unserer Zeit nicht brüchig werden. Die Kirche hat dabei einen schweren, aber unersetzlichen Dienst zu leisten. Sie wird der Botschaft Jesu treu bleiben müssen, auch dort, wo sie in den Gegenwind der Zeit gerät.
Ist das nicht ein herrlicher Gedanke: Mein Leben ist nicht sinnlos. Gott kann mich  brauchen!

3. Die Kirche Jesu ist Gemeinschaft!          
Im Wort „Gemeinschaft“ steckt das Wort „mein“ drinnen. Ge-meinschaft ist dort, wo das Leben der anderen zu meiner Sache geworden ist. Gemeinschaft findet dort ihre Vollendung, wo mein und dein eins geworden sind: Den Nächsten lieben wie sich selbst. Das ist Kirche.

            Jesus hat seine Kirche als Gemeinschaft gegründet. Rund um den Abendmahltisch. Dort ist er ihnen erschienen, dort haben sie ihn als Lebendigen erkannt, mitten unter sich.

16.6.17 22:09

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