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Die Felswarte unseres Glaubens

Die 1. Lesung und das Evangelium dieses Sonntags, bringen sehr kurze, prägnante Botschaften, sind Leitlinien auf dem Weg hin zu Gott

1.) Lesung: Weg mit den Waffen !
Der Prophet Sacharja hat nach dem babylonischen Exil  etwa 520 v. Chr. gelebt.
Aber sein Wort hat nichts an Aktualtät verloren, Es passt genau in unsere Zeit herein. Nämlich sein Wort:
vernichtet wird der Kriegsbogen.“
Heute könnte man sagen: Weg mit Atombomben, Raketen und Giftgas!  Man kann Konflikte auch anders austragen.
Die technische  Entwicklung der Waffen, vor allem der Atomwaffen, berechtigt zur nüchternen Erkenntnis:

Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.

Das Geld, das für Kriege, damals und heute,  ausgegeben wird, kann  in Sozialprojekten wesentlich besser und gewinnbringender angelegt werden.
In Südsudan, aber  auch in Jemen müssen die Menschen, vor allem hilflose Kinder zu Abertausenden verhungern, weil dort ein erbarmungsloser Krieg geführt wird. Wie recht hat unser Papst, wenn er sagt:
„Die wahre Gefahr liegt im Menschen, der über immer mächtigere Mittel verfügt, die fähig sind, sowohl in den Ruin als auch zu größten Errungenschaften zu führen.“
Waffenhandel bringt viel  Geld, aber von diesem  Geld trieft das Blut unschuldiger Menschen!

 2.)Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde,
weil du all das den Weisen und Klugen verborgen,

den Unmündigen aber offenbart hast.
 Das klingt ja so, als hätten nur die Ungebildeten, die Naiven vor Gott eine Chance.

Hier gilt es den zeitgeschichtlichen Hintergrund zu sehen:
Jesus kritisiert vor allem die selbstbewussten und eingebildeten Schriftgelehrten, die durch ihre kleinkarierte Auslegung der Bibel, den Kleinen, denen, die sich ehrlich abmühten, ihr armseligen Leben auf Gott hin auszurichten. Diesen Weg zu Gott  haben sie verstellt. 
Klugheit und Weisheit haben in der Heiligen Schrift großen Stellenwert..
Weisheit umfasst eine bestimmte Ganzheitserfahrung von Leib-Seele-Geist, aber auch die Verbindung von Diesseits und Jenseits.
Jesus nimmt die in den Blick, die unmündig sind, die am Rand der Gesellschaft stehen, die keinen Sinn im Leben finden, Letztlich sind das wir alle, die im Lauf des Lebens schwere Lasten zu tragen haben und sich aus diesem Joch nicht befreien können.
Wir können Gott erfahren im Kranken, im Leidenden, im Kreuz. So hat es uns Jesus vorgelebt.

Zum Apostel  Petrus hat Jesus sehr deutlich vom Felsen gesprochen.
Als gewesener Bergsteiger durfte ich oft erfahren, welch Standfestigkeit und Halt uns der gewachsene Fels geben kann.
Wie oft durfte ich von den Felsenwänden unserer Berge hinausblicken in unsere so schöne Bergheimat.
Als gläubige Christen stehen wir mitten drinnen in der schützenden Felswand unseres Glaubens.
Von dieser Felswarte aus dürfen wir auch hineinblicken in jene Zukunft, „ die Gott denen bereitet hat, die ihn lieben!“

4.7.17 18:21

Letzte Einträge: Schau, das ist unsere Himmelmutter!, Die Macht des Gebetes, Christus ist der Fels, Ein Leben, das Früchte bringt!, Wir sind eingeladen!, Mission ist Sendung und Befreiung

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