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Angst ist ein schlechter Ratgeber!

1.) ImBrief des Apostels Paulus an die Römer:
wird Paulus sehr persönlich. Seine Ergriffenheit über die Berufung steht im Mittelpunkt der heutigen Lesung.
unablässig leidet mein Herz. Ja, ich möchte selber verflucht und von Christus getrennt sein
um meiner Brüder willen,
Ohne dem   übermenschlichen Einsatz  von Paulus wäre die junge Kirche bei einer jüdischen Sekte gelandet. Unser Papst redet sehr deutlich über Paulus:
Paulus stört. Er ist ein Mann, der mit seiner Predigt, mit seiner Arbeit, mit seinem Verhalten stört, weil er Jesus Christus verkündet. Oft ist es doch so, dass diese Verkündigung unsere angenehmen Strukturen stört. Der Herr will aber, dass wir weiter gehen, dass wir uns nicht hinter einem ruhigen Leben verstecken. Paulus hatte diesen apostolischen Drang. Er war kein Mann der Kompromisse.“

Das heutige Evangelium sollen wir uns tief einprägen. Denn es ist für unseren Glaubensalltag eine große Hilfe. Einmal erleben wir an den Aposteln das Auf und Ab im Glauben, zum anderen .lebt uns Jesus vor, was beten heißt

2.) Jesus stieg er auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten.

 Wir spüren: Jesus hat die Berge geliebt!
Die Berge sind schweigende Lehrer. Sie drängen sich nicht mit penetranter Rhetorik m unser Bewusstsein. Sie schenken- auch heute noch - weite Räume der Stille.  Viele fröhliche, junge Menschen, sind beim Mondnacht-Aufstieg über einen weiten Gletscher still geworden. Der Teppich des Schweigens muss ausgerollt werden, damit die Ehrfurcht in uns Einzug halten kann
.
Gott ist nur ein Gebet weit von uns entfernt.
Bergerlebnisse bleiben besonders bei jungen Menschen haften. Neulich erreichte mich eine Karte aus Stockholm. Dieser Herr hat  vor über 60 Jahren   bei einem  Jugendausflug  auf  den Hochkönig teilgenommen. Nach über 60 Jahren bedankt er sich für dieses Bergerlebnis
Berge bringen uns das Gespür für das zeitlos Gültige.
Hochkönig, Zuckerhütl, Ortler und Glockner grüßen uns heute noch so, wie sie uns als junge Menschen gegrüßt haben. Die Uhren der Versteinerungen in ihrem Innern ticken nicht in Sekunden, sondern in Jahrtausenden.

3.) Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!
Da ist einmal das Boot, das vom Wind "hin und her geschüttelt wird. Das ist unser Leben. Auch wir werden durch "Gegenwind" immer wieder hin und her getrieben.
Während wir uns abmühen, ist Jesus nicht fern, auch wenn er uns Mühe und Arbeit nicht abnimmt.

.Petrus darf erfahren: Es ist Jesus, der ihn über Wasser hält und nicht die eigene Leistung. Glaube hat etwas zu tun mit Demut.
Im Evangelium  haben wir gesehen, wie die Jünger ähnliche Momente erlebt haben, Augenblicke, in denen sie angsterfüllt waren, in denen alles zusammenzubrechen schien.
Angst ist schlechter Ratgeber!
 Die große Gefahr der Welt von heute mit ihrem vielfältigen und erdrückenden Konsumangebot ist eine individualistische Traurigkeit, die aus einem bequemen, begehrlichen Herzen hervorgeht, aus der krankhaften Suche nach oberflächlichen Vergnügungen, aus einer abgeschotteten Geisteshaltung. So unser Papst in „Evangelii gaudium „

Mutig klingen die Worte unseres
Papstes Franziskus:
Wahrheit  ist, keine Angst zu haben….Ängste schließen die Türen. Die Freiheit öffnet sie !

8.8.17 05:33

Letzte Einträge: Schau, das ist unsere Himmelmutter!, Die Macht des Gebetes, Christus ist der Fels, Ein Leben, das Früchte bringt!, Wir sind eingeladen!, Mission ist Sendung und Befreiung

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