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Schau, das ist unsere Himmelmutter!

So nebenbei schreibt Lukas im heutigen Evangelium:
1.)„da machte sich Maria auf den Weg
und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa“

Das ist leicht ausgesprochen. Die Wegstrecke  von Nazareth in Galiläa bis Jerusalem beträgt 120 km Luftlinie. Diese Wegstrecke führt über das steinige Geröll  der Wüste Juda, viele Schluchten sind zu durchqueren, ein mühevoller Fußmarsch von mindestens 3 Tagen! Endlich tut sich der Blick hin nach Jerusalem auf, 7 km östl. von Jerusalem Ain Karim, auf einen Berghang gelegen., umgeben von Zypressenwäldern steht heute das Kirchlein Maria Heimsuchung. An den Wänden dieses lieblichen Kirchleins sind  in vielen Sprachen die Worte des Magnificat ! “Hochpreiset  meine Seele den Herrn“ angebracht

2.) Selig ist die, die geglaubt hat, daß sich erfüllt,
was der Herr ihr sagen ließ
.
Elisabeth, die Verwandte Mariens, die vor der Geburt ihres Kindes stand, konnte  es erfassen, wie schwer der Entschluss für Maria gewesen sein musste, sich auf Gott einzulassen, um den Gottessohn als Menschensohn in diese unsere Welt zu bringen. Wir sprechen vom „freudenreichen Rosenkranz“, in der Tat handelt es sich um harte  und schwere Entscheidungen,  die Maria immer wieder zu ertragen hatte. Wie recht hatte doch der alte Simeon mit seiner Vorhersage: „Deine Seele wird ein Schwert durchdringen“. Die Kraft aufzubringen, sich auf Gott einzulassen,  ist ein großes Geschenk. Auch wir müssen gestehen, Glaube ist ein Geschenk, das wir auch  schätzen sollen.

3.)Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
Gerade an ihr, die als „niedrige Magd" über diese Erde ging, können nun auch wir ahnen, „was Gott denen bereitet, die ihn lieben"
 So ist uns Maria beides geworden: unsere Schwester, die mit uns in voller Bereitschaft die Pilgerwege des Lebens ging,!"
Und sie ist zugleich unsere mächtige Herrin, Königin und Fürsprecherin, zu der wir vertrauend rufen dürfen „aus diesem Tal der Tränen".

An Maria soll unser eigenes Leben aufgehen: Was ein Mensch ist, das bestimmt sich von seinem Anfang und von seinem Ziel her. Wir sehen an Maria deutlich wie selten bei jemandem anders, dass der Anfang und das Ziel des menschlichen Lebens zusammengehören. Wir sind von Gott gewollt, bejaht und geliebt.
Die Liebe zu unserer himmlischen Mutter Maria hat sich tief in die Herzen unseres gläubigen Volkes eingegraben.
Ganz in der Nähe meines Heimatortes befindet sich  der viel besuchte Wallfahrtsort Glatzinger Bründl.
Ich werde das nie vergessen: Es war vor 90 Jahren. Da hat mich meine Mutter als dreijährigen Buben an die Hand genommen und mich nach vorne zur Gnadenstatue geführt. Ihre Worte werde ich nie vergessen  Mit den zerklüfteten Händen einer Bergbäurin hat sie auf Maria gezeigt.: Schau, das ist unsere Himmelmutter!
Dieses Wort einer schlichten Bäurin
darf ich am  heutigen Festtag der Aufnahme Mariens in den Himmel uns allen ans Herz legen:
Schau, das ist unsere Himmelmutter!

9.8.17 21:10

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