Letztes Feedback

Meta





 

Wie lösen wir die Probleme unserer Zeit?


 „Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt…“

Der moderne Mensch hat es weithin verlernt mit der Herrlichkeit und mit der Größe Gottes zu rechnen, denn Gott hat es so eingerichtet, dass er uns in unserem Leben immer wieder im Kleide der Unscheinbaren, der Machtlosen, der Armen begegnet, ja sich mit ihnen gleichsetzt, wenn wir heute hören: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt,
das habt ihr mir getan.


1.) Wie kann unser Leben vor Gott gelingen?

Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen. Nicht aber nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.

Nicht Dogmentreue oder moralische Gesetze, nicht Konfessionszugehörigkeit, sind im Geiste dieses Evangeliums in erster Linie entscheidend für den König, der Gericht hält.

Was letztlich zählt, und womit die Welt immer wieder verändert werden kann, im Kleinen wie im Großen, ist die menschliche Hilfsbereitschaft. Im Evangelium sagt uns Jesus sehr deutlich: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.

2. ) Die Welt von heute steckt in einer Sinnkrise
In einem  der mächtigsten Staaten dieser Erde wurde vom Volk  ein Mann an  die Spitze gewählt, der vom Einsatz der Atombombe spricht, der alles daran setzt um die Krankenversicherung abzuschaffen!
Nicht eine Globalisierung, in der die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, kann eine Lösung  in dieser offensichtlichen Sinnkrise bringen.

3) Es geht um das Zeugnis des Lebens, um Vorbilder!
Diese können gerade auch die jungen Menschen überzeugen.
Wenn ich an Vorbilder von menschlicher
  Hilfsbereitschaft denke , fallen mir gleich 3 Frauen ein:
Elisabeth von Thüringen, Mutter Teresa aus Kalkutta und die jüngst verstorbene Sr. Ruth Pfau aus Karatschi in Pakistan.
Von
Elisabeth von Thüringen haben wir am vergangenen Sonntag, dem Elisabeth- Sonntag gesprochen. Ganz  aufgerieben im Dienst an den Kranken ist mit 24 Lebensjahren verstorben  
 Die schlichte Mutter Teresa war gerade für die Ärmsten der Armen da. Sie erzählt: „Ich vergesse es nie, wie ich einst einen Mann von der Straße auflas. Er war mit Maden bedeckt. Sein Gesicht war die einzige Stelle, die sauber war. Ich brachte den Mann ins Heim für Sterbende und er sagte nur einen Satz: "Ich habe wie ein Tier auf der Straße gelebt, aber nun werde ich wie ein Engel sterben, geliebt und umsorgt." Und er starb wunderschön.
Sr. Ruth Pfau setzte ihr ganzes Leben  für die Heilung der Leprakranken ein.  1996 war die Lepra in Pakistan erstmals unter Kontrolle.     Sie starb am 10. August 2017 an multiplem Organversagen als Folge eines Schwächeanfalls. Sie erhielt ein Staatsbegräbnis Das pakistanische Außenministerium würdigte Pfau in einer Erklärung als „Nationalheldin“.

Es gibt in dieser Zeit nur eine Herrschaft, die Christus durch uns ausüben will: die
Herrschaft der menschlichen Hilfsbereitschaft!

22.11.17 10:39

Letzte Einträge: Talente einsetzen, Vergessen wir die Hoffnung nicht!, Alle Schönheit des Advents, Der Weg zu einem sinnvollen Leben!, Freut euch zu jeder Zeit!

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen