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Josef Kammerer, bin Pfarrer in Ruhe. Habe bereits 95 Jahre auf meinem Buckel. Ich wohne im Altenheim "Bruderliebe" Herrenstr.. 12, 4600 Wels. Ich möchte Interessierte an meinen Sonntagspredigten teil nehmen lassen.

 

Alter: 95
 



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2. Februar: „Begegnung mit dem Herrn“

 2. Februar: „Begegnung mit dem Herrn“
„Bruderliebe“ 2.2. 2020

Heuer fällt das Lichtmessfest auf einen Sonntag. In der Liturgie tritt heute das Lichtmessfest an die Stelle des Sonntags.

„Begegnung mit dem Herrn“, so nennt die Ostkirche dieses Fest. In der Westkirche wird das Fest „Maria Lichtmess“
genannt.
Der Lichtmesstag hatte früher bei unserer Landbevölkerung  mit dem Einstand von Dienstboten eine besondere  Bedeutung .
Was soll uns heute das Fest   Maria Lichtmess sagen?
1.) Das Sinnbild des Lichtes!
Kein Symbol hat eine so große Bedeutung bei den Religionen wie das Licht.
Daher haben wir heute mit der Segnung der Kerzen die Lichtmess-Liturgie eingeleitet.
Diese dunkle Jahreszeit lässt dieses Symbol deutlich hervor treten.
Jesus ist das Licht, das in die Dunkelheit unseres Lebens kommt. Wir Menschen machen uns diese Dunkelheit oft selber.
Persönliche Feste wie Taufe und Hochzeit werden begleitet von einem Ritual, in dem geweihte Kerzen feierlich entzündet werden. Wir brauchen diese Symbole, um unserem Glauben Ausdruck zu verleihen. Das Licht ist stärker als alle Dunkelheit!

Maria Lichtmess ist auch „Tag des geweihten Lebens“.  Ordensfrauen und Ordensmänner wollen zeigen: wir bauen unser Leben auf Gott auf.  Unser Leben soll ein Licht sein. Das Evangelium stellt uns heute Menschen vor, die von Gott geführt werden, in denen Gott im Leben eingegriffen hat. Ordensleute sind auf ihre Weise Licht für diese Welt. Gerade in dieser Zeit brauchen wir sie so notwendig. Wir wollen ihnen auch danken für ihre nicht leichte Lebensentscheidung!

2. Christus das Licht.
Simeon, ein alter weiser Mann, nennt Jesus, erfüllt vom Heiligen Geist, in seinem Gebet: "Ein Licht, das die Heiden erleuchtet!"
Alle Menschen sollen teilhaben an dem Licht, das Jesus bringt. Über Jesus wird viel Hoffnungsvolles gesagt. Er ist das Heil in dem Unheil der Welt. Er ist dem Herrn geweiht.
Doch eines zeigt sich in den Worten des Simeon aber auch: Das Leben Jesu wird nicht leicht. Er, der das Licht ist, kommt in das Dunkle unseres Lebens.
"Durch ihn werden viele zu Fall kommen, er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird." Jesus fordert uns Menschen zur Entscheidung: Was ist wichtig in meinem Leben?

3.) Dunkelheit
Dieses  Evangelium  sagt ganz deutlich: wer sich auf Jesus und seine Botschaft einlässt, wird es auch schwer haben. Viele Menschen haben für diesen Glauben ihr Leben gelassen.
"Deine Seele wird ein Schwert durchdringen!"
Maria hat dieses erfahren beim Kreuz ihres Sohnes. Aber gerade unter dem Kreuz ist uns Maria zur Mutter und Wegbegleiterin geworden.

17.1.20 14:58


A: 3. So. i. Jkr.: Kommt her, folgt mir nach!

 A: 3. So. i. Jkr.: Kommt her, folgt mir nach!
„Bruderliebe 26.1. 2020

In unseren Ohren klingt noch das Evangelium vom vergangenen Sonntag mit dem mutigen Ruf des Täufers:“Seht, das Lamm Gottes!“ Wir wissen, der Täufer Johannes hat sein mutiges Auftreten mit seinem Märtyrerblut besiegelt. Nun hat die Stunde für Jesus geschlagen!

Jesus wendet sich nicht an die Reichen, die Angesehenen, die Mächtigen, Jesus wendet sich an die Verlassenen, die Verachteten,an jene, die im Dunkel sitzen.
“Das Volk, das im Dunkel saß, hat ein helles Licht gesehen;”
Jesus will den Menschen Hoffnung geben. Diese Hoffnung soll die Menschen, die im Dunkel sitzen, zur Umkehr bewegen. Sie soll helfen, sie von Verzweiflung und Verdrossenheit zu befreien und ermutigen.
Was tut Jesus?
Er verkündet das Wort Gottes in einer Weise, die aufhorchen lässt.
Jesus beruft in der Zeit, in der er zu predigen begann, zugleich Jünger, die die Botschaft weitersagen: „Kommt und folgt mir nach, ich will euch zu Menschenfischern machen! Die ersten hießen Petrus und Andreas, Jakobus und Johannes. „Sie verließen das Boot. und ihren Vater und folgten Jesus nach."
Ihnen folgt ein Paulus, der Völkerapostel, er trägt die Botschaft bis an die Grenzen der damals bekannten Welt. Es wird dann später ein Bonifatius folgen, der seine angelsächsische Heimat verlässt und die Botschaft vom Reiche Gottes den Franken, den Bayern und den Friesen predigt.
Es wird ein Franz Xaver folgen, getroffen vom Wort Jesu, treibt es ihn hin bis nach Indien und Japan.

Ich darf eine Missionarin unserer Tage erwähnen, die bei uns kaum genannt wird:
Ruth Pfau hat Hunderttausenden Menschen ein Leben in Würde ermöglicht. Ruth Pfau (1929-2017) gehört zu den großen Gestalten der Zeit. Die deutsche Ärztin und Ordensfrau kam nach Pakistan, wo sie der Lepra den Kampf ansagte und sogar zur Staatssekretärin aufstieg. Das muslimische Pakistan ehrt die Christin mit einem Staatsbegräbnis.
Am 10. Au­gust verstarb, 87-jährig, die Le­praärztin und Nonne in den Mor­genstunden friedlich in einem Krankenhaus in Karachi.
Der pakistanische Präsident Mamnoon Hussain nannte in ei­ner Trauerbotschaft ihren Tod „ei­nen großen Verlust für Pakistan". Die „Mutter der Leprakranken", die bereits 1988 die Ehrenstaats­bürgerschaft des muslimischen Landes erhielt, wird nun auch mit einem Staatsbegräbnis geehrt. „Engel von Karachi" oder „unse­re Mutter Teresa" nannten sie die Menschen im Land. 1956 war die junge Ärztin, Verlegerstochter aus Leipzig, aus dem prosperierenden Westdeutschland nach Pakistan gekommen, wo sie auf Leprakran­ke traf und vor deren Elend nicht davonlaufen wollte
Sie wurde eine strategisch operierende Organisatorin des Medizinwesens, die - als Nonne Staatsekretärin in einem musli­mischen Land! - die Menschheits­geißel Lepra in den Griff bekam.
Gerade für unsere Zeit gilt:
Das  Licht Gottes ist stärker als alle  Mächte der Finsternis!

14.1.20 16:56


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