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C:2. Adventssonntag: Alle Welt wird schauen Gottes Heil!


Dieses Kirchenjahr ist geprägt von den Berichten des Evangelisten Lukas.
Lukas  ist Hellenist: Er sagt gleich am Beginn: Das Evangelium ist keine fromme Sage. Er setzt seine Berichte mit historischer Exaktheit mitten hinein in die damalige Zeit: Er führt genau das  Regierungsjahr des Kaisers Tiberius; und seines Statthalter Pontius Pilatus an.. Er führt aber auch an  die Tetrachen, der Viertelfürsten: von Judäa, von Ituräa, der Trachonitis und der Abilene. Auch die die jüdischen Hohenpriester Hannas und Kajaphas werden erwähnt.

 Wir wollen kein süßliches, oberflächliches Weihnachten, wir wollen ein wesentliches Weihnachten erleben, ein Weihnachten, an dem wir die große Freude erfahren, die uns verkündet wird. Aber ein solches Weihnachten hat wie alles Große seinen Preis. Der Täufer nennt uns heute diesen Preis, diese Vorbedingung für ein Weihnachten, das unserem Leben neue Weisung und neue Erfüllung schenkt:
„Bekehrt euch!" Habt wieder den Mut, neu anzufangen! Macht das, was in eurem Leben krumm ist, gerade
1.)Es muss sich etwas ändern!
Aber da sind wir uns ja alle einig: vieles muss sich ändern in dieser Welt. Wie oft fragen wir ratlos, wenn wir die Lage der gespaltenen Welt bedenken: Wo soll das noch hinführen, wie soll das enden? Aber gerade das macht uns so mutlos, gerade das ängstigt uns so sehr: Wir stehen machtlos vor den Riesengebirgen gesellschaftlicher und politischer Fragen.
Da sagt uns der Rufer am Jordan ein Zweites:
2.)Ihr müsst euch ändern!

Er sagt nicht: Bekehrt die anderen, sondern bekehrt euch! Er sagt uns: Klagt nicht über die Missstände draußen vor euren Fenstern, sondern bringt zuerst den Raum eures eigenen Lebens in Ordnung! Sagt nicht: Es muss anders werden, sondern sagt: Ich muss anders werden! Wir müssen bei uns selbst beginnen:

Deshalb sagt uns Johannes noch ein Drittes:
3.) Es hat sich schon etwas geändert in dieser Welt:
Gott hat sich in Jesus Christus uns zugekehrt
. Es hat sich von Gott her etwas ereignet das uns Menschen die Möglichkeit gibt, die neuen Wege zu gehen de zu Gott, die uns zum Heil führen: „Das Wort ist Fleisch geworden";
Der Kinderbuchautor Erich Kästner sagt: „Du hattest sie vergeblich lieb, du starbst umsonst und alles blieb beim alten."
Nein. es blieb nicht alles beim alten. Können wir wirklich jene Scharen von Menschen übersehen, von Johannes dem Täufer über Franz von Assisi, bis zu Maximilian Kolbe, Mutter Teresa, Ruth Pfeil und wie alle heißen.   Sie haben  sich auf das Angebot Gottes eingelassen ! In dieser Welt sind  sie  Sterne, die die Nacht erhellen!
Gott hat in unserer Welt das Seine getan; wir wollen  uns bemühen, das Unsere zu tun, damit sich die Verheißung erfüllen kann:
 Alle Welt wird schauen Gottes Heil!

4.12.18 13:09

Letzte Einträge: Das mitreißende Beispiel, B: 33. So.i. Jkrs.: „Fürchtet euch nicht“, Christkönigsfest, ein Fest des Dienens, Lichtbringer sollen wir sein!, „.. bis du kommst in Herrlichkeit!“

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