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A: 2. So. i. Jkrs.:


A: 2. So. i. Jkrs.: "Alles, was er euch sagt, das tut"

„Bruderliebe“ 20. 1. 2019
In der
Domkirche von Essen im Ruhrgebiet steht in einer Seitenkapelle eine
über 1000 Jahre alte Marienstatue
Über der Statue liest man den Satz des heutigem Evangeliums: "Was er euch sagt, das tut.”  Diese wertvolle Marienstatue trägt den Namen:
Die Mutter vom guten Rat.
 
Der gute Rat Mariens an die Diener, die so hilflos da standen,  lautet schlicht:
"Was er euch sagt, das tut.”
Aber Jesus  
sagt scheinbar nichts, was in diesem peinlichen Schlamassel hilfreich war:
Jesus weist die Tischdiener bloß an, Wasser in die Fässer zu füllen.
Für die Probleme der Festorganisatoren zeigt Jesus anscheinend keinerlei Verständnis.
Aber: Das Vorgehen Jesu funktioniert. Der Festgesellschaft ist geholfen und dazu noch im Übermaß. -
Der neue Wein ist besser als die erste Runde.

So erleben wir in der Hochzeit zu Kana,
Menschen, die auf dreierlei Weise versuchen,
das Wirken des Gottessohnes für ihr Leben zu deuten.
Da ist einmal die Mutter Jesu, die trotz der harschen Anrede durch Jesus weiß,  
dass durch ihn das Fest gerettet werden kann.
Dann ist da der Tafelmeister, er kann nur den Kopf schütteln  über die Tatsache, dass zuerst der schlechte, dann der gute Wein serviert wird
.
Schließlich  die Diener, die als stille Zeugen des Geschehens allein wissen, was
wirklich passiert ist.

Gott führt die Menschen  anders.
Diese Geschichte der Hochzeit zu Kana erzählt uns, wie Gott in der Person seines Sohnes in das Leben der Menschen in Kana, aber auch in unser Leben eintritt und  wirkt
.
Gott tritt immer wieder in unser Leben und verwandelt es. Aber
anders, als wir uns das vorstellen.
Unser Leben kann  nicht gelingen, wenn wir meinen, es ausschließlich selbst in der Hand zu haben und gegenüber Gottes Wirken nicht offen sind wie dieser Tafelmeister.

 
Eine
kleine Geschichte
soll das Gesagte ein wenig deutlicher machen:
Eines Nachts hatte ein Mensch  einen Traum: Er ging am Meer entlang mit seinem Herrn. Und jedes Mal sah er zwei Fußspuren im Sand, die eigene und die seines Herrn. Als er das letzte Bild seines Lebens vorüber ziehen sieht,

erschrickt er: Er entdeckt, dass an vielen Stellen seines Lebensweges nur eine Spur zu sehen ist. Und das waren gerade die schwersten Zeiten seines Lebens.
Besorgt fragte er den Herrn: "Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete der Herr: "Ich liebe dich doch und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."

 

14.1.19 19:49

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