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C: 5. So. i. Jkr.: „Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht“!

  


C: 5. So. i. Jkr.: „Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht“!

„Bruderliebe“ 10.2.2019
Noch klingt uns das Wort vom vergangenen Sonntagsevangelium im Ohr:
„Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.“
Heute führt uns Lukas an den See Genezareth:  Wieder eine begeisterte Menschenmenge von Zuhörern, die ihn so bedrängen, dass er in ein Fischerboot fliehen musste,

Jesus predigte nun vom Boot aus. So hatte er eine gute Übersicht über seine begeisterten Zuhörer.
Als aber Jesus seine begeisternde Rede beendet hat, da wendet er sich an den Chef der dortigen Fischergenossenschaft, an den Simon, den er später ja Petrus nennen wird.
Diesem berufserfahrenen Fischer gibt Jesus den Auftrag:
1.) Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus!
Simon, der erfahrene Fischer klagt ihm sein Leid: „Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen.“
Aber dieser einfache Fischer Simon hat so viel  Vertrauen zu diesem begeisternden Jesus gefasst, dass er trotz  seiner Berufserfahrung sagt:
Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen.“
sie fingen eine so große Menge Fische, dass ihre Netze zu reißen drohten“
Der Fischer Simon musste bekennen, das geht nicht mit natürlichen Dingen zu.
Jesus hat diesen einfachen Fischer bei seiner Berufserfahrung gepackt.
So konnte Jesus zu ihm  auch sagen:
Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen.
So hat Jesus angefangen, seine Kirche zu bauen. Eine Kirche,  die für alle Menschen bestimmt ist!

2.) Was will mir dieses Evangelium sagen?
Wer kennt nicht aus seiner  Lebenserfahrung dieses bittere  Wort des Petrus:
 „Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen.“
Als altgedienter Pfarrer muss ich da an die vielen Mitbrüder denken, die heute oft zwei, drei oder gar schon vier Pfarrgemeinden zu betreuen haben. Jeder weiß, dass eine gedeihliche Seelsorge nur in einem persönlichen Kontakt  mit den Menschen zustande kommt. Wenn da nicht die vielen Laienmitarbeiter einspringen würden, wäre da eine Seelsorge unmöglich! 
 „ Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen“
Von diesem Vertrauen, das der einfache Fischer Simon dem für ihn noch unbekannten Jesus entgegen brachte, sollen auch wir lernen:
 Heute rückt  die Familienseelsorge mehr in den Mittelpunkt: Ohne die Mithilfe unserer Familien ist doch die Kirche hilflos. Das Jesuswort „So will auch ich dich nicht verurteilen“ müssen wir heute leben, gerade in den so schwierigen Fällen der vielen Geschiedenen und Wiederverheirateten. Wir müssen im Geiste Jesu hier versuchen einzuschließen und nicht auszuschließen.
Der Hl Geist führt auch heute seine Kirche. Wir durften das in der vergangenen Woche erleben:
Es war das bisher größte christliche Ereignis auf der Arabischen Halbinsel: die Heilige Messe mit Papst Franziskus in Abu Dhabi an diesem Dienstag. 180.000 Menschen in- und außerhalb des Stadions nahmen nach Angaben der Ortskirche daran teil: katholische Gläubige aus etwa 100 Nationen sowie an die 4.000 Muslime.
Ein Wort aus diesem Evangelium wollen wir mitnehmen:
„Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht!“

 

 




6.2.19 12:21

Letzte Einträge: Heilige Familie: Gott beginnt Erlösung der Menschheit mit einem Leben in einer einfachen Familie., Dreikönig: Die Zeichen der Zeit verstehen, C:Taufe des Herrn: Wir sind Kirche.

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