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B: 6. So. im Jkr.: Selig, ihr Armen, aber weh euch, die ihr reich seid

 B: 6. So. im Jkr.: Selig, ihr Armen, aber weh euch, die ihr reich seid

„Bruderliebe“ 17. 2. 2019

Jesus richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte:
   "Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.
Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesättigt werden."

Der russische Schriftsteller Leo Tolstoi sagte: "Die Bergpredigt hat mich tief erschüttert. Wie können die Menschen nur nicht begreifen, nicht fühlen, was darin gesagt ist und was für alle Zukunft gelten muss und für jeden Menschen schon jetzt das einzige Gute, die einzige Rettung ist!"
Jesus begann seine Rede vor einer großen Menschenmenge mit den Worten, die wir eben im Evangelium gehört haben. Selten richtet er seine Worte so direkt an seine Zuhörer wie hier. Auf das "Selig", das man fürs Erste als ein solches Buhlen um das Wohlwollen der Zuhörer auffassen könnte, folgt gleich ein unmissverständliches "Wehe!"

1.) Wen meinte Jesus damals?
Wen wollte er ansprechen?
Der größere Teil der Volksmenge gehörte wohl zu den Armen. Auch in Palästina war es zur Zeit Jesu so, dass einige geschickter waren im Wirtschaften. Sie konnten sich Besitz und Wohlstand aneignen. Sie waren angesehen. Ihr Wohlstand galt überdies als Segen Gottes..
Daneben gab es jedoch eine große Zahl von Menschen - und zu ihnen gehörten wohl die meisten Zuhörer Jesu - die von der Hand in den Mund lebten, sich ihren Lebensunterhalt als Taglöhner verdienten.

2.)  Wir dürfen den letzten Absatz dieses Evangeliums nicht übersehen:

"Doch weh euch, ihr Reichen; denn ihr habt euren Trost schon empfangen".
 
Jesus preist die Armen selig und droht den Reichen mit einem "Wehe!", weil er sieht, wie sehr die Reichen mit ihrem Besitzstand beschäftigt sind. Manche meinen, darin ihren Lebensinhalt gefunden zu haben, und haben kaum mehr Interesse für die Not ihrer Mitmenschen. Sie sind nicht nur leiblich satt sondern auch geistig und religiös. Sie kennen keinen Hunger, auch nicht den Hunger nach Gott.
Kard. König brachte es auf den Punkt mit seinen Worten:
„Unser Hirn kann zwar die unglaublichsten Maschinen, Waffen und elektronischen Wunderwerke erfinden, aber gerade die wesentlichsten und entscheidendsten Fragen vermögen wir Menschen kaum zu lösen:
Wo liegt der Sinn unseres Lebens
? Gibt  es wirklich Gerechtigkeit und Vergeltung für alles Gute, um das wir uns bemühen? Gibt es wirklich ewiges Leben?

Stellen wir diese Worte Jesu in unsere Zeit herein

Wen würde Jesus heute selig preisen? Wem würde er sein Wehe zusprechen?  Gegenwärtig müssen im Krieg in Jemen so viele Armen, vor allem Kinder, verhungern!
Warum werden tödliche Waffen verkauft?
Einfach um des Geldes willen. Für Geld, das von Blut - oft unschuldigem Blut - trieft“, kritisierte unser Papst.


































































 

 

 

 










 
  
  
 
 

 

12.2.19 17:54

Letzte Einträge: Heilige Familie: Gott beginnt Erlösung der Menschheit mit einem Leben in einer einfachen Familie., Dreikönig: Die Zeichen der Zeit verstehen, C:Taufe des Herrn: Wir sind Kirche.

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