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C: 4.Fastensonntag: Gott, der wartende Vater.

C: 4.Fastensonntag: Gott,  der wartende Vater.

„Bruderliebe“ 31. 3.2019

Der 4. Fastensonntag: fällt aus der Reihe der üblichen Fastensonntage heraus, das sagt sein Name: „Laetare“ d. h. „Freue dich!“.
Hier denken wir an das Wort Jesu, das wir am Aschermittwoch gehört haben  : „Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten.“ Jesus will kein Christentum des „Trübsalblasens“. Im heutigen Evangelium haben wir gehört:
„wir wollen essen und fröhlich sein. Denn dieser, mein Sohn, war tot und lebt wieder;
er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein Fest zu feiern“.

Dazu passen die Worte unseres Papstes:“
"Seid niemals traurige Menschen: ein Christ darf das niemals sein! Lasst  euch niemals von Mutlosigkeit überwältigen!"
1.)Der wartenden Vater.
Dieser wartet in Geduld. Er schaut nach seinem Sohn aus und eilt ihm entgegen. Das ist der Grund unserer Freude: der wartende Vater.
So weit kann sich kein Mensch verlaufen, dass er nicht heimkehren kann zu seinem Vater. Kein verlorener Sohn, keine verlorene Tochter braucht zu verzweifeln,  oder sich aufzugeben .Unser Gott ist ein barmherziger und menschenfreundlicher Gott.
Keinem bleibt der Entschluss erspart, umzukehren und sein Leben zu ändern. Umkehr ist eine Tat menschlicher Freiheit, durch die dem Menschen seine verlorene Würde wiedergeschenkt wird.
Der Gott, den Jesus verkündet, ist der "Vater des Erbarmens und der Gott allen Trostes" Das heutige Evangelium führt uns zur fundamentalen Erkenntnis: der Ursprung allen Seins: Gott ist die Liebe.

Die Geschichte vom verlorenen Sohn ist zugleich die Parabel
2.) von der zerbrochenen Brüderlichkeit.

Der ältere Sohn, der zu Hause bleibt, ist hartherzig geworden. Er kann das Verhalten des Vaters nicht verstehen; er weigert sich, das Haus zu betreten, in das sein Bruder heimgekehrt ist. Der Vater aber drängt ihn, barmherzig zu sein, wie er selbst barmherzig ist.
So wird dieses Gleichnis für uns alle zu einem Auftrag zur Barmherzigkeit und zur Versöhnung. Viele Christen sind  in Erfüllung der Aufgaben und Pflichten selbstgerecht und unversöhnlich geworden sind.
Es ist aber zugleich eine Kritik an der heutigen Gesellschaft, die für  Liebe und dem Erbarmen kaum Raum hat.
Jesu Wort: „Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer“, fällt oft unter den  Tisch.
Vor der Zukunft haben viele Angst! Sollten wir nicht in dieser Zeit mehr auf Jesus und auf sein Evangelium sehen? Immer wieder sagt Jesus: „Fürchtet euch nicht!“
Jesus führt seine Kirche mit der drängenden Kraft des Heiligen Geistes durch unsere bewegte Zeit!
Denn mein Sohn war verloren und ist wieder gefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.“
 

 

26.3.19 14:32

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