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C: 5.Ostersonntag: Der Pfeiler: Liebe.


C: 5.Ostersonntag: Der  Pfeiler:  Liebe.  

„Bruderliebe“ 19.Mai 2019
 1.) Meine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. Ihr werdet mich suchen.

Jesus wusste, wir Menschen sind auf seine Hilfe angewiesen sind. Gerade in unserem oft so selbstbewussten Zeitalter dürfen wir jenes wichtige Jesuswort nicht vergessen:Ohne mich könnt ihr nichts tun“
Ich muss hier an jenes tragische Los denken, das in der vergangenen Woche 370 Bewohner in Wien-Simmering getroffen hat: Von einer Minu­te auf die andere wurden 370 Bewohner eines Mehrparteienhauses in Wien-Simmering obdachlos.
Eine Frau mit Säugling, aber oh­ne Windeln. Eine Pensionistin, halb blind, ohne ihre Augengläser. Ein Herzkranker ohne lebens­wichtige Arznei. Hunderte ohne frisches Gewand - und ohne Dach über dem Kopf. Die Simmeringer Hauptstraße in Wien ist nach ei­nem massiven Brand zur Heimat der Heimatlosen geworden
190 Wohn-Parteien sind betroffen. Nur wenige Bewohner dürfen schnell einige Habseligkei­ten holen. Dreifach-Mama Ludmila B. hat dieses Glück nicht: „Ich wohne jetzt mit einem Säugling in einer Pension. Ohne Windeln, ohne Babykost, ohne Geld."

Die bedrückende Botschaft des Hausverwalters: „Die Wohnungen werden in  nächster Zeit nicht  bewohnbar sein." Wir  brauchen   das,  was  wir  heute oft  als  Empathie, das heißt Mitgefühl benennen!
Es gibt sehr viel, was nach unserem  Mitgefühl ruft. Berichte über Flüchtlinge in Österreich, ihre Behandlung hier und ihre Überlebensbedingungen. Das ist beschämend für unser Land.

Jesus sagt:“ Ihr werdet mich suchen“
Papst Franziskus hat die Christen aufgerufen, den Glauben an Gott in die Mitte ihres Lebens zu stellen: „Jesus Christus ist "das Gesicht" dieser Liebe. Sie ist der große Schatz des Menschen. Wir dürfen nicht Gefangener des Bösen bleiben  So finden auch die Erschöpften und die Gescheiterten einen Sinn", sagte der Papst.

Gott gefunden zu haben, ist kein Abschluss, sondern selber ein Anfang.

2.)  „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt“
Gott gab seiner Schöpfung nur einen einzigen Pfeiler:  Liebe. Das Testament Jesu, das wir eben gehört haben, sollte uns nicht gleichgültig sein: Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.
Die vielen Leidragenden der jetzigen Kriege im Nahen Osten sind vor allem die Armen, die Frauen und Kinder. Die geldgierigen Gewinner dieser Kriege sind die Waffenlieferanten.
Mit Recht sagt unser Papst: „
Krieg ist nicht Politik, Krieg ist Zerstörung, aber Krieg ist auch Profit durch Waffenhandel, also Profit am Leiden anderer.

Es ist gegen
den Geist des Evangeliums, wenn eine westliche Großmacht Kriegsschiffe  in dieses bedrohte Gebiet  entsendet.
Meine Erfahrung, als ich als  junger Soldat aus dem 2. Weltkrieg heimkehren durfte:

Krieg ist ein Unglück für die ganze Menschheit, letztlich eine Schande für eine zivilisierte Menschheit



 

15.5.19 14:14

Letzte Einträge: Maiandacht in der Kapelle der „Bruderliebe“, C: 6. So. i. d. Osterzeit: Der Heilige Geist leitet die Kirche!, C: Christi Himmelfahrt: Der Blick in die Heimat

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(15.5.19 19:15)
Die Armen habt ihr immer bei euch; wenn aber fast täglich organisierte Bettler vor der Haustür stehen und eine bestimmte Summe Geldes erwarten (fordern), wird es ungemütlich ...

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