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Maiandacht in der Kapelle der „Bruderliebe“

Maiandacht  in der Kapelle der „Bruderliebe“ am 22. Mai 2019
(zu Lk.1, 39- 45)


Maria hat den
weiten Weg von Nazareth in Galiläa nach Ain Karim bei  Jerusalem, das sind ca. 150 km, nicht gescheut, um Elisabeth, die werdende Mutter von Johannes dem Täufer, zu besuchen und ihr bei der nahenden Geburt ihre Kindes beizustehen.

Gerne denke ich da  zurück  an  meine frühere Pfarre im Traunviertel. Der begnadete  Gesang der  dort beheimateten Ruden  ist mir in lieber Erinnerung geblieben.  Eines der ergreifendsten 
Rudenlieder war jenes:

Als Maria übers Gebirge ging,
die Base Elisabeth sie empfing:
 
Was will Gott mir für Gnade gewährn,
dass zu mir kommt die Mutter des Herrn
.

Im Evangelium haben wir jenes schöne Wort von Elisabeth gehört:
Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“

Die Liebe zur Gottesmutter ist ein lebendiger Ausdruck unseres Glaubens
Maria ist eine von uns.
Das Wort eines gläubigen Menschen:
„ Ich brauche dich , Maria, hier als Schwester im Glauben.
Ich brauche dich hier als Mutter am Weg
Ich suche dich nicht auf Säulen aus Stein..
Du bist eine von uns Maria, du bist eine von uns auf unserem Weg.

Du gehst mit uns auf unseren Straßen den steinigen Weg in der Spur deines Sohns.“

Nie werde ich dieses  Erlebnis meiner frühen Kindheit vergessen:
Ganz in der Nähe meines Heimatortes befindet sich  der viel besuchte Wallfahrtsort Glatzinger Bründl.
Ich werde das nie vergessen: Es war vor 92 Jahren. Da hat mich meine Mutter als dreijährigen Buben an die Hand genommen und mich nach vorne zur Gnadenstatue geführt. Mit den zerklüfteten Händen einer Bergbäurin hat sie auf Maria gezeigt. Ihre Worte werde ich nie vergessen:
Schau, das ist unsere Himmelmutter!
Dieses Wort meiner Mutter,
einer  schlichten Bäurin,  
darf ich uns allen ans Herz legen:
Schau, das ist unsere Himmelmutter!

 

20.5.19 18:31

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