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C: 6. So. i. d. Osterzeit: Der Heilige Geist leitet die Kirche!


C: 6. So. i. d. Osterzeit: Der Heilige Geist leitet  die Kirche!
„Bruderliebe“26.5.2019

Das Wort Jesu: “Ich gehe fort und komme wieder zu euch.”
trifft die junge  Kirche hart.
Machen wir uns doch nichts vor: Die Apostel und die junge  Kirche stehen vor einer unmöglichen Aufgabe: „Geht hinaus in die ganze Welt und lehret alle Völker
Jesus weiß darum. 
Gerade darum gibt er ihnen das so tröstliche  Versprechen:
1.) Der Beistand aber, der Heilige Geist,  den der Vater in meinem Namen senden wird,
der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe

Damit sie diese große Aufgabe meistern können, lässt er sie nicht allein.
Jesus hat ihnen und uns allen seinen Beistand mitgegeben, den Heiligen Geist.
Gerade
die junge Kirche braucht so notwendig seine  Hilfe  
Denken wir  an diesen Bericht aus  der Apostelgeschichte:
Da kommen so religiöse Eiferer und bringen die getauften Heidenchristen in Verwirrung. Sie sagen:„Wenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Mose beschneiden lasst,
könnt ihr nicht gerettet werden.“

Was tun? Eine Schicksalsfrage für die ganze Zukunft der Kirche: Hätte man diesen Eiferern gefolgt, wäre aus der Kirche eine jüdische Sekte geworden.
Der Heilige Geist hat seine Kirche im Laufe ihrer nun schon 2.000jährigen Geschichte nicht verlassen trotz allem menschlichen und selbstbewussten Machtstrebens. Mit Recht sagte der lebenserfahrene Kardinal König: „"… wenn die Kirche nur Menschenwerk wäre, … so wäre sie schon längst zugrunde gegangen".

2.) Wie steht es um die Kirche heute?

Wir freuen uns, dass Papst Franziskus unsere Kirche  verbunden  mit  dem Heiligen Geist sieht, wenn er sagt:
„Um es klar zu sagen: der Heilige Geist ist für uns eine Belästigung. Er bewegt uns, er lässt uns unterwegs sein, er drängt die Kirche, weiter zu gehen. Aber wir sind wie Petrus bei der Verklärung: ,Ah, wie schön ist es doch, gemeinsam hier zu sein.‘ Das fordert uns aber nicht heraus. Wir wollen, dass der Heilige Geist sich beruhigt, wir wollen ihn zähmen. Aber das geht nicht. Denn er ist Gott und er ist wie der Wind, der weht, wo er will. Er ist die Kraft Gottes, der uns Trost gibt und auch die Kraft, vorwärts zu gehen. „
Solche ermutigenden Worte müssen wir den glaubensmüde geworden Christen des alten Europa in Stammbuch schreiben. Wir dürfen vor dem Anruf des Heiligen Geistes nicht drücken!
Der große Ambrosius hat gesagt:
"nescit tarda molimina Spiritus Sancti gratia," Frei übersetzt:.“Der Anruf des Heiligen Geistes kennt kein langsames Dahinschleichen“.
Einer, der sich dem Ruf des Heiligen Geistes ganz  gestellt hat, war der bescheidene Papst Johannes XXIII .Ohne lang die Kardinäle zu befragen, hat er das  bahnbrechende 2. Vatikanische Konzil einberufen.
Treffend  seine Worte:

"Wir sind nicht auf der Erde,
um ein Museum zu hüten,
sondern um einen Garten zu pflegen,

der von blühendem Leben strotzt
und für eine schöne Zukunft bestimmt ist."

22.5.19 13:39

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