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C: 14. So.im Jahreskreis: Freut euch, wir sind Gottes Volk!

C: 14. So.im Jahreskreis: Freut euch, wir sind Gottes Volk!

„Bruderliebe“ 7. 7.2019
Ich durfte öfter das Heilige Land besuchen. Da hat mich folgendes Naturereignis nachdenklich gemacht:
1.)
Der See Genesareth und das Tote Meer
Der See Genezareth:
umgeben von üppiger Fruchtbarkeit
Das Tote Meer: eine völlig erstarrte, abweisende Landschaft
Wie ist  so ein Kontrast erklärbar?

Zwei Gewässer, die doch nur einige Dutzend Kilometer entfernt sind- und doch beide werden vom selben Wasser des Jordans gespeist.
Die Antwort:
Weil in den See Genezareth das Wasser hinein und auch wieder  herausfließt. Das Tote Meer aber kennt keinen Abfluss.
Genau so ist es auch bei uns Menschen: Wenn wir nur noch in  uns aufnehmen- Wohlstand,  Anerkennung, Zuneigung, Liebe-, aber nichts mehr hergeben, dann versanden wir.
„Google weiß alles!“ So sind wir Menschen von heute Riesen des Wissens geworden, aber unser Herz ist dabei verkümmert. Oft haben wir die Empathie verloren. Wir sind fast blind geworden für Werte und Ideale . In einer solchen Welt voller Wissen, aber ohne Weisheit wird der Mensch seelisch krank. Der Mensch braucht das Erlebnis von Sinn und Hoffnung.
Es ist allein diese Dynamik, diese große Harmonie von Nehmen und Geben – dem Menschen und wohl  auch dem Schöpfer gegenüber- die uns wachsen und blühen lässt, ohne zu erschöpfen.

2.) Der Wohlstand ist heute ein Konkurrent des Glaubens.
Wir sind zu einer  reichen Generation geworden. Die religiösen Angebote erscheinen bedeutungslos im Vergleich zu anderen vor allem sportlichen Angeboten .
Treffend schreibt der Schweizer Religionswissenschafter Georg Schmid in seinem Buch „Plädoyer für ein anderes Christentum“:
 „Die wahre Not des westlichen Christentums liegt darin, dass uns bei allem, was uns das Christentum anbieten kann, kein Hauch von Verwunderung mehr berührt. Wie haben das Staunen verlernt.
Es ist eine völlig „falsche Ansicht, der Christ dürfe sich nicht an dem freuen, was er besitzt – nicht nur nach außen besitzt, sondern auch innwendig. Im Gegenteil, die Werte, die wir besitzen, müssen wir erkennen, sonst können wir sie nicht entfalten. Sonst können wir sie auch nicht weiter geben.“


3.)
“Freut euch, wir sind Gottes Volk, erwählt durch seine Gnade“
Wie oft singen wir diesen Ruf .
Wissen wir noch, dass wir seit unserer Firmung Geistesträger, ja Begeisterte sein sollen.
Auch für unsere Zeit gilt Jesu Wort:  Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe

Es soll uns doch Freude bereiten: Jesus hat uns Christen eine herrliche Aufgabe gegeben.
Wir dürfen einer blasierten, überheblichen und innerlich müde gewordenen Welt wieder Lebensmut und Optimismus vorleben!
Phil Bosmans sagt:
 Ein guter Mensch ist wie ein kleines Licht,

das durch die Nacht unserer Welt wandert

und auf seinem Weg tote Sterne wieder anzündet.

 

 

1.7.19 20:02

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(2.7.19 00:24)



(9.7.19 09:47)
Das Leben christlicher Werte ich nicht nur entscheidend für das persönliche Wohlergehen (beste Lebensversicherung), sondern hat maßgebenden Einfluss auf die Schöpfung ...

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