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C: 17. So.i.Jkr.:Gott- Partner in meinem Leben.

C: 17. So.i.Jkr.
Gott- Partner in meinem Leben.
„Bruderliebe“ 28 7.  2019

Bei meinen vielen Reisen ins Heilige Land durfte ich so manche meiner Reiseteilnehmer bewundern, wie geschickt sie bei Einkäufen auf einem orientalischen Basar waren. Die nicht weniger  geschickten orientalischen Kaufleute geben immer einen Höchstpreis an. Meine Mitreisenden haben das schnell kapiert.  Mit immer neuen Tricks  haben sie  versucht den Preis zu drücken.
Diesen orientalischen Basar erleben wir in der heutigen Lesung.
Abraham führt die Verhandlungen mit Gott weiter und handelt so Gott von 50 auf 10 Gerechte herunter.

1.) Gott- Partner in unserem Leben

Dieses Handeln mit Gott wird uns als Beispiel für rechtes Beten hingestellt
Richtiges Beten heißt dann, das was mich angeht, was mir Sorgen bereitet, was mich traurig oder wütend macht, aber auch das, was mir Mut macht, was Freude bereitet, Das alles sollen vor Gott hintragen! Gott möchte ein liebender Partner in allen Höhen  und  Tiefen unseres Lebens sein!
Und genau dazu ermuntert  uns Jesus!
Erwarten wir
etwas von Gott ?
 
2.)Wenn ihr betet, so sprecht:
Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.
Wer aber kann zu Gott beten wie zu einem Vater, wenn sein Gebet nicht von Vertrauen getragen ist?
Unser Papst Franziskus findet treffende Worte zum Vater unser Gebet, wenn er sagt:
„Es gibt drei Fragen im ‚Vater unser‘ die das Grundbedürfnis eines jeden zum Ausdruck bringen würden: Brot, Vergebung und Hilfe vor der Versuchung. Ohne diese Dinge, könne man nicht leben Das Gebet ist das erste und wichtigste ‚Arbeitswerkzeug‘ in unseren Händen!

Deshalb ermutigt Jesus seine Jünger zum Vertrauen, indem er an menschliche Erfahrungen anknüpft und diese auf unser Verhältnis zu Gott überträgt. Was Jesus seinen Jüngern und uns nahe legen will: Beten heißt: Vertrauen haben in Gott, der mehr vermag als ich.
 Beten heißt: Vertrauen haben in Gott, der meine Bitten hört, der ein  Herz für mich hat.
So haben die Fischer, die den vielfachen Gefährdungen an der bretonischen Küste ausgeliefert sind, ein kurzes Gebet, das sie immer wieder an Gott richten:
Herr, hilf uns! Unser Boot ist so klein und das Meer  ist so groß.”
Ein Gebet, das wir gerade bei durch den Klimawandel verursachten Naturkatastrophen an Gott richten könnten: Herr unsere Kräfte sind so klein und die Naturgewalten sind so groß.

Beten und Glauben sind Geschwister. Erst im Gebet entfaltet sich die Religion des Menschen und wird der Glaube lebendig. Jemand kann vom Glauben sehr viel wissen, wenn er  aber nicht betet, dann hat er keine Religion, und kein Glaube lebt in ihm. Das Gebet als letzte Hingabe macht still und vereinfacht komplizierte Dinge.
Vergessen wir nie die bewährte Lebenserfahrung unserer Vorfahren:
Wer recht zu beten weiß, der weiß auch recht leben!

24.7.19 13:52

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