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C : 28. So. i. Jkr.: Kostgänger der Barmherzigkeit Gottes!



C : 28. So. i. Jkr.:
Kostgänger der Barmherzigkeit Gottes!

„Bruderliebe“ 13. 10. 2019

Die Aussätzigen blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns!

Diese aussichtslose Situation soll uns nachdenklich machen:
1.) „ Jesus ging durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa"      
Aus der Geschichte wissen w
ir ,  dort lebten Menschen in einer schrecklichen Zwietracht. Samaritaner und Juden konnten sich einander nicht einmal riechen!

Warum? Schon im Jahre 721 vor Christus erobert der Assyrerkönig Sargon II Samaria und deportiert rücksichts­los die dortige Bevölkerung nach Assyrien. In Samaria sie­delt er eine fremdländische Bevölkerung an. Die Juden nehmen von Anfang an diese „Zugereisten" nicht an. Ein Dauerzwist tut sich auf: Jesus kümmert sich nicht um die­se Streitereien. Ja , er lobt die Hilfsbereitschaft der Sama­riter, der Zugereisten. Dieses ständige Hickhack zwischen Juden und Samaritern erinnert uns deutlich an die ständigen Querelen zwischen Israelis und Palästinensern heute: Die stolzen Israelis bauen ständig Siedlungen auf dem Gebiet der Palästinenser. Wen wundert es, dass Friedensverhandlungen nur leere Formalitäten sind.

Wir spüren, es geht bei Jesus nicht um den kleinlichen Hickhack! Nein, bei Jesus geht es um den  kleinen und  hilfsbedürftigen Menschen. Dies ist auch der Grund, warum unser Papst Franziskus so  gut beim einfach Volk ankommt:
Ge­nauso wie Jesus die eingebildeten Schriftgelehrten und Pharisäer beiseite lassen hat, nein, Jesus ist zu den Armen, zu den Kranken, zu den Kleinen gegangen. Genauso geht Papst Franziskus zu den Menschen, die am Rand stehen. Zur Fußwaschung am Gründonnerstag,. Ja, er hat sogar Musliminnen die  Füße gewaschen!
2.)  Jesus 
sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern!
Die Schriftgeehrten und Pharisäer hatten es  gesetzlich festgelegt, dass nur sie das  Recht hatten, zu bestimmen, ob ein Mensch Aussatz hatte oder zu bestimmen, ob er vom Aussatz geheilt ist. Arme Aussätzige wurden rücksichtlos von der menschlicher Gesellschaft ausgeschlossen. Nur die Schriftgeehrten und Pharisäer  durften bestimmen, ob geheilte Aussätzige wieder in die menschliche Gesellschaft zurück kehren durften. So wie sie auch die Verurteilung Jesu zum Kreuzestod begründeten: „Wir haben ein Gesetz und nach  diesem Gesetz muss er sterben“
3.) Da sagte Jesus: Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind die neun?
Diese Frage stellen wir in unsere gegenwärtige Zeit herein!

Der Wohlstand kennt kaum eine Dankbarkeit, er ist heute der stärkste Konkurrent des Glaubens geworden. Wir sind zur reichsten Generation geworden, die jemals auf diesem Planeten gelebt hat. Die religiösen Angebote erscheinen bedeutungslos im Vergleich zu den lebensstarken Angeboten unserer Zeit.

In der Unrast ihres wiedergewonnen Lebens haben die Geheilten den eigentlichen Sinn ihres Lebens und ihrer Krankheit übersehen. C'est la vie! So ist nun einmal unser Leben!

Krankheit als Anruf Gottes soll uns bewusst machen: Wir sind ja doch nur hilflose Geschöpfe in Gottes Hand! So wie für diesen einen Samariter soll auch uns die Gesun­dung zur herzlichen Dankbarkeit führen. Wir alle sind ja nur Kostgänger der Barmherzigkeit Gottes! Auch uns soll Jesu Wort gelten: „Steh auf Dein Glaube hat Dir geholfen!"

9.10.19 18:02

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