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C: 29. Sonntag im lahreskreis: Das beharrliche Beten

 

 C: 29. Sonntag im lahreskreis:  Das beharrliche Beten

„Bruderliebe“ 20. Okt. 2019
Unter den vielen Berichten über grausame Raub- und Mordüberfällen der letzten Wochen und Monaten hat uns wohl der  Bericht über die  unmenschliche und  herzlose Ausrottung  einer ganzen Familie in Kitzbühel  am meisten erschüttert.
Jesus sagte zu seinen Jüngern durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten:
Warum rät Jesus den Menschen, ohne Unterlass zu beten? Kennt Gott denn nicht längst unsere Bitten? Doch unser Kampf gegen das Böse ist hart und zäh, er verlangt Geduld und Widerstandskraft... Wenn der Glaube erlischt und das Beten verstummt, dann gehen wir im Dunkeln vorwärts und kommen vom Weg des Lebens ab.“
Inständiges Beten ist Ausdruck des Glaubens an einen Gott, der uns auffordert, jeden Tag und jederzeit mit ihm zu kämpfen, um das Böse mit dem Guten zu besiegen!

Papst Franziskus erinnert am Weltmissionssonntag an d
ie italienische Schwester Afra Martinelli. Sie hat viele Jahre in Nigeria gearbeitet und ist nun bei einem Raubüberfall ums Leben gekommmen: Alle haben sie betrauert, Christen wie Muslime. Sie hat das Evangelium mit dem Leben bezeugt und ein Werk aufgebaut, ein Unterrichtszentrum .

Bei Markus wird uns erzählt „Am Morgen, als es noch sehr dunkel war, begab sich Jesus an einen einsamen Ort und betete dort. Simon eilte ihm mit seinen Begleitern nach und sagte zu ihm: Alle suchen dich!" Sie wollten wohl ihrem Herrn sagen: Warum vergeudest du deine Zeit mit Beten? Warum betest du, anstatt zu predigen und zu heilen und etwas zu unternehmen?

Wir sind Anbeter des Erfolges geworden. Wir möchten den Erfolg unseres Einsatzes kontrollieren, berechnen können. Die Wirkung des Gebetes kann man nicht berechnen, das Gebet lebt allein vom Vertrauen. Deshalb ist die Frage, die wir immer wieder stellen: Nutzen unsere Gebete? Gott will dass wir mit ihm sprechen, daß wir ihm betend unser Vertrauen schenken. Unsere Gebete, die aus dem Vertrauen, aus der Liebe kommen, gehen nie ins Leere. Sie sind wie ein guter Same, der ins Erdreich Gottes fällt und seine Frucht bringt in Beharrlichkeit.

Sollten wir uns weigern, mit einem allmächtigen und liebenden Vater vertrauend zu reden und ihm unsere Sorgen zu sagen?
Reinhold Schneider sagt „Allein den Betern kann es noch gelingen, das Schwert ob unseren Häuptern abzuhalten"
Noch deutlicher wird  Peter Wust mit seinem Wort:„Die großen Dinge des Daseins werden nur den Betenden geschenkt"

 

14.10.19 18:45

Letzte Einträge: Nationalfeiertag: Wir Christen lieben unsere Heimat!, Allerheiligen: Haben Heilige uns was zu sagen?, Allerseelen: Mein Weg, C: 31: Liebe kann Menschen verwandeln, C: 32. Sonntag im Jahreskreis: Der Gott der Lebenden

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