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C: 30. So . i. Jahreskreis : Zwei Arten des Betens

C: 30. So . i. Jahreskreis  : Zwei Arten des Betens

„Bruderliebe“ 27. Okt. 2019
Am vergangenen Sonntag durften wir erleben, wie Jesus uns nicht nur vorgepredigt, sondern vorgelebt hat, wie wir beten sollen. Schließlich gibt uns Jesus den Lebensauftrag: „Betet ohne Unterlass!“ Wir armseligen Geschöpfe sollen ständig mit Gott, dem Schöpfer dieses fast unendlichen  Weltalls in Verbindung bleiben! Heute führt uns Jesus  zwei Menschenarten vor, die uns auf  ganz verschiedene Weise vormachen, wie wir das Beten verstehen können!
Im Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner erzählt uns Jesus von zwei Menschen, die in den Tempel gehen, um vor Gott zu stehen und zu beten.
Beide gehen in den Tempel, aber schon ihre äußere Haltung ist verschieden.
Der Pharisäer „stellt sich hin“, er exponiert sich, er will gesehen werden und die anderen im Blicke haben.
 Der Zöllner bleibt ganz hinten stehen und wagt nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben; er ist in sich gesammelt und merkt gar nicht, wer mit ihm im Tempel ist.
Beide sprechen ein Gebet.
1.) Der Pharisäer:Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort“.
Der Pharisäer schaut nur auf sich selbst; er braucht eigentlich Gott gar nicht, denn er macht ja selber alles recht. Er genügt sich selbst. Es fehlt ihm auch die Selbsterkenntnis. Er meint Gott zu danken, dankt aber nur sich selbst.
2.) Und wie sehen wir  den Zöllner?
Der Zöllner schlägt sich an die Brust und betet: „Sei mir Sünder gnädig“
Er sieht sich von Gott her. Er hat auf Gott geschaut, und darin ist ihm der Blick auf sich selbst aufgegangen. So weiß er, dass er Fehler hat,  dass er Gott braucht und dass er von seiner Güte lebt, die er nicht herbeizwingen, die er sich nicht selbst verschaffen kann. Er weiß, dass er Erbarmen braucht. Er spürt, dass er von Gott beschenkt wurde.
Jesus erzählt dieses Gleichnis vor allem jenen, die von der eigenen Gerechtigkeit überzeugt sind und die anderen verachten. Wichtige Worte aus der „Nachfolge Christi“: 
„Kehre deinen Blick einwärts und hefte ihn auf dich selber, auf dein Innerstes, und erkühne dich nicht zu richten, was andere tun“.

 

21.10.19 10:21

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