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Taufe des Herrn: Einer von uns

 Taufe des Herrn: Einer von uns

 

„Bruderliebe": 12. 1. 2020
1.) Jesus ist einer von uns

Diese Überschrift können wir wohl zu Recht über diesen Sonntag, dem letzten Fest der vielen weihnachtlichen Festtage, setzen. Er, der als armseliges Flüchtlingskind in einer Felsnische geboren wurde, weil man für diese armen Flüchtlingsleute aus Galiläa keinen Platz hatte, er stellt sich nun als armer Sünder in die Reihe jener Menschen, die vom Bußprediger Johannes die Bußtaufe erbitten Aus unseren TV-Berichten bleibt uns in Erin­nerung, wie bei Festlichkeiten die Vertreter von Regierung und Kirche vorne ihren besonderen Ehrenplatz einnehmen. Beim Gottessohn Jesus ist das aber ganz anders. Der Gottessohn Jesus will keinen Logenplatz in dieser armseli­gen Welt. Er, der aus einer unbegreiflichen Barmherzigkeit zu uns gekommen ist, er stellt sich hinein in die Reihe der Sünder.
Er gibt sich mit den Sündern ab" Das war der schwere Vorwurf der Braven von damals, der Schriftgelehrten und Pharisäer.

Mit denen, die am Rand der damaligen Gesellschaft standen,

mit den schwerfälligen Fischern vom See Genesareth will Jesus seine Kirche bauen.

Die Braven von damals werfen ihm vor, der hält sich ja gar nicht ans Gesetz, der wagt es, Daher der im Sinne der Braven von damals voll berecht­igte Vorwurf vor dem Gericht des römischen Prokurators „Wir haben ein Gesetz und nach diesem Gesetz muss er sterben". Doch über diesem demütigen Jesus, der da gerade die Bußtaufe empfangt öffnet sich der Himmel.

Sein himmlischer Vater bekennt sich voll zu diesem armseligen Büßer Jesus: Du bist mein geliebter Sohn

 an dir habe ich Gefallen gefund­en."


2.) Was will uns dieser bußfertige Jesus sagen?
Das Zentrum des Christentums bilden nicht Lehrsätze und Moralvorschriften. Im Zentrum des Christentums steht Je­sus mit seinem Wort: „Ich bin nicht gekommen, die Gerechten zu berufen, sondern die Sünder ".

In dieser Kirche Jesu sollen alle Platz haben, auch die, die an­scheinend weniger mit Religion am Hut haben. Ein Beispiel aus einer Wiener Pfarre: Der Pfarrsaal dient als Transitquartier. Helfer werden gebraucht: Innerhalb kürzester Zeit kommen viele Freiwillige, die zum überwiegenden Teil nicht in der Pfarre engagiert sind, Leute, die man in der Kirche nie gesehen hat. Sie sagen: Selbstverständlich tun wir da mit. Die Kirche könnte ohne die vielen freiwilligen Helfer heute nicht bestehen. Bei diesen Freiwilligen verdienen vor allem die Frauen ein besonderes Lob! Die wichtige Botschaft dieses Evangeliums:

Jesus will keinen Logenplatz! Er stellt sich wie ein armer Sünder in die Reihe derer, die die Busstaufe erbitten


2.1.20 14:51
 
Letzte Einträge: C: 32. Sonntag im Jahreskreis: Der Gott der Lebenden, C: Christkönigsfest: „Was Bedürfnis der Zeit, ist Gottes Wille.", A: 4. Gott greift ein!


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Florian Mandorfer (10.1.20 16:42)
Lieber Herr Kammerer!

Ich wollte hier mal ausdrücklich mein Lob aussprechen! Das sie immer noch Blogs schreiben und so aktiv sind ist wirklich beeindruckend! Ich hoffe ihnen geht es gut!?

lg Florian Mandorfer aus Waldneukirchen

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