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A 2.So.i.Jkr. Wer ist dieser Jesus?

 A 2.So.i.Jkr.
Wer ist dieser Jesus?
„Bruderliebe“ 19. 1. 2020

An diesem ersten Sonntag nach den weihnachtlichen Festtagen konfrontiert uns das Evangelium mit einer ganz wesentlichen Frage:
Wer ist dieser Jesus?
Sein Vorläufer Johannes der Täufer hat eine sehr knappe, aber überzeugende Antwort auf diese wesentliche Frage gegeben:
1.) Seht, das Lamm Gottes,
das die Sünde der Welt hinweg nimmt.
Jesus will für uns Menschen
ein Lamm, nicht ein Löwe sein.
Er liebt, er hasst nicht,
Kein Fanatiker, kein Diplomat, kein Manager.
Ein Menschensohn, ein Gottessohn,
ein Lamm, und kein Machtmensch,
Gott ist zu uns gekommen, ja, er ist einer von uns Menschen geworden: aber ganz anders als wir uns das vorstellen
Nicht im Triumphgesang, schon gar nicht mit einem prächtigen Auftritt eines irdischen Machthabers!
Er ist gekommen in der Hilflosigkeit eines Kindes,
Er ist nicht in einem prächtigen Schloss geboren, nein, er ist geboren in einem windigen Stall, weil man sonst keinen Platz für ihn hatte.
Er galt als Sohn eines Zimmermanns.
Klar und unmissverständlich umriss er seine Aufgabe:
Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen! Dieses Wort von Jesus ist vor allem für die Kirche von heute so entscheidend!

2.) Was will dieses Evangelium,, uns, der Kirche von heute sagen?
Die Kirche der Zukunft wird in vielen Dingen bescheidener sein müssen.
Sie wird sich nicht anmaßen, alles zu entscheiden, vor allem nicht dort, wo ihre Zuständigkeit nicht gegeben ist.
Die Religion der Zukunft wird eine menschliche Religion sein. Sie wird den Menschen stärker als in der Vergangenheit in seiner ganzen Dimension sehen, vor allem in seiner Gebrechlichkeit.


Stellen wir nur die Gretchenfrage an uns und an unsere Zeit:
3.) Wie hältst du s mit der Religion?

Die christlichen Völker haben die Weltzivilisation gebracht, aber nicht die Kultur des Herzens.

Sie haben uns Wissenschaft gegeben, aber wenig Weisheit. Sie haben den Völkern die Wundermacht der Technik gezeigt, aber zu wenig die Wundermacht des Glaubens. Sie haben das Christentum gepredigt, aber zu wenig vorgelebt. Gewissen ist mehr als Wissen. Gebet ist stärker als Waffen.

Das Ewige hat Vorrang vor dem Vergänglichen. Der Friede mit Gott gibt mehr Freude als Geld und Vergnügen.

„Das habe ich gesehen, und ich bezeuge:
Er ist der Sohn Gottes.“

Dieses Bekenntnis von Johannes dem Täufer ist fast gleichlautend mit dem Bekenntnis des römischen Hauptmanns, der unterm Kreuz Zeuge vom Sterben Jesu war und dann sagte
„Wahrlich, dieser Mensch war Gottes Sohn!“

 

12.1.20 13:44
 
Letzte Einträge: C: 32. Sonntag im Jahreskreis: Der Gott der Lebenden, C: Christkönigsfest: „Was Bedürfnis der Zeit, ist Gottes Wille.", A: 4. Gott greift ein!


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


gebsy (12.1.20 16:24)
Vergelt's Gott!

Sind wir in der Zukunft angekommen, von der Karl Rahner schreibt "Der Christ wird Mystiker sein, oder er wird nicht mehr sein"?
Ist es für die Seele nicht unheilvoll, ohne regelmäßige Beichte die Kommunion zu empfangen?
Wie können wir dieser Herausforderung begegnen?
Ist das hilfreich: https://www.fischundfleisch.com/gebsy/pa-po-2o-61675
Ein gnadenreiches Jahr des Herrn 2020!

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