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A: 3. So. i. Jkr.: Kommt her, folgt mir nach!

 A: 3. So. i. Jkr.: Kommt her, folgt mir nach!
„Bruderliebe 26.1. 2020

In unseren Ohren klingt noch das Evangelium vom vergangenen Sonntag mit dem mutigen Ruf des Täufers:“Seht, das Lamm Gottes!“ Wir wissen, der Täufer Johannes hat sein mutiges Auftreten mit seinem Märtyrerblut besiegelt. Nun hat die Stunde für Jesus geschlagen!

Jesus wendet sich nicht an die Reichen, die Angesehenen, die Mächtigen, Jesus wendet sich an die Verlassenen, die Verachteten,an jene, die im Dunkel sitzen.
“Das Volk, das im Dunkel saß, hat ein helles Licht gesehen;”
Jesus will den Menschen Hoffnung geben. Diese Hoffnung soll die Menschen, die im Dunkel sitzen, zur Umkehr bewegen. Sie soll helfen, sie von Verzweiflung und Verdrossenheit zu befreien und ermutigen.
Was tut Jesus?
Er verkündet das Wort Gottes in einer Weise, die aufhorchen lässt.
Jesus beruft in der Zeit, in der er zu predigen begann, zugleich Jünger, die die Botschaft weitersagen: „Kommt und folgt mir nach, ich will euch zu Menschenfischern machen! Die ersten hießen Petrus und Andreas, Jakobus und Johannes. „Sie verließen das Boot. und ihren Vater und folgten Jesus nach."
Ihnen folgt ein Paulus, der Völkerapostel, er trägt die Botschaft bis an die Grenzen der damals bekannten Welt. Es wird dann später ein Bonifatius folgen, der seine angelsächsische Heimat verlässt und die Botschaft vom Reiche Gottes den Franken, den Bayern und den Friesen predigt.
Es wird ein Franz Xaver folgen, getroffen vom Wort Jesu, treibt es ihn hin bis nach Indien und Japan.

Ich darf eine Missionarin unserer Tage erwähnen, die bei uns kaum genannt wird:
Ruth Pfau hat Hunderttausenden Menschen ein Leben in Würde ermöglicht. Ruth Pfau (1929-2017) gehört zu den großen Gestalten der Zeit. Die deutsche Ärztin und Ordensfrau kam nach Pakistan, wo sie der Lepra den Kampf ansagte und sogar zur Staatssekretärin aufstieg. Das muslimische Pakistan ehrt die Christin mit einem Staatsbegräbnis.
Am 10. Au­gust verstarb, 87-jährig, die Le­praärztin und Nonne in den Mor­genstunden friedlich in einem Krankenhaus in Karachi.
Der pakistanische Präsident Mamnoon Hussain nannte in ei­ner Trauerbotschaft ihren Tod „ei­nen großen Verlust für Pakistan". Die „Mutter der Leprakranken", die bereits 1988 die Ehrenstaats­bürgerschaft des muslimischen Landes erhielt, wird nun auch mit einem Staatsbegräbnis geehrt. „Engel von Karachi" oder „unse­re Mutter Teresa" nannten sie die Menschen im Land. 1956 war die junge Ärztin, Verlegerstochter aus Leipzig, aus dem prosperierenden Westdeutschland nach Pakistan gekommen, wo sie auf Leprakran­ke traf und vor deren Elend nicht davonlaufen wollte
Sie wurde eine strategisch operierende Organisatorin des Medizinwesens, die - als Nonne Staatsekretärin in einem musli­mischen Land! - die Menschheits­geißel Lepra in den Griff bekam.
Gerade für unsere Zeit gilt:
Das  Licht Gottes ist stärker als alle  Mächte der Finsternis!

14.1.20 16:56
 
Letzte Einträge: C: 32. Sonntag im Jahreskreis: Der Gott der Lebenden, C: Christkönigsfest: „Was Bedürfnis der Zeit, ist Gottes Wille.", A: 4. Gott greift ein!


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