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A: 6. So. i. Jkr.: Die Kraft des Vergebens.

 A: 6. So. i. Jkr.: Die Kraft des Vergebens.
„Bruderliebe“ 16.2. 2014

Vielen, die das Heilige Land besuchen durften, wird jener Berg der Seligpreisungen in Erinnerung geblieben sein. Jener Berg am Nordrand des See Genesareth mit der bekannten Kirche der Seligpreisungen. Hier hat Jesus seine Bergpredigt gehalten. Die Bergpredigt begleitet  uns  in diesen Sonntagen.
Es sind viele Themen, die Jesus in seiner Bergpredigt aufklingen lässt. Heute unter anderem die Botschaft vom Gesetz, vom Vergeben. Er unterscheidet sich haushoch von der Sturheit und Enge der Schriftgelehrten und Pharisäer:
Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist
als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer,
werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen
Im Zentrum unseres Glaubens stehen nicht Lehrsätze. Im Zentrum des Christentums steht eine Person und mit ihr das Kommen der Gottesherrschaft in und durch Jesus Christus.
1. Jesus geht es vor allem um den Menschen,
besonders um den Menschen, der seine Hilfe braucht. Es geht ihm vor allem um die Armen, die Kranken um die Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen.
Jesus kommt uns mit seiner unbegreiflichen Barmherzigkeit entgegen. Gerade deshalb verlangt er mit drastischen Worten, dass auch wir einander vergeben sollen.
Die schrecklichen Kriege auch in der heutigen Menschheisgescheitsgschichte unterstreichen die Aktualität seiner Worte.
Von uns Christen erwartet Jesus, dass wir seine Friedensbotschaft in die zerrissene Welt von heute hereintragen. Wir können uns vieler technischer Fortschritte rühmen. Aber wie steht es um Fortschritte der wahren Menschlichkeit, der Friedensbereitschaft?
Gerade die Generation, die den schrecklichen 2. Weltkrieg erleiden musste, kann verstehen, wie wahr die Worte des damaligen Papstes Pius XII waren, da er kurz vor Kriegsausbruch den Verantwortlichen zugerufen hat: Nichts ist verloren durch den Frieden, alles kann verloren gehen durch den Krieg!
Unsere Generation, die sich der vielen  Fortschritte in der Wissenschaft und der Technik  rühmt, muss eingestehen: Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes.
Im vorigen Monat haben wir den 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz begangen. Millionen Menschen mussten dort unter grausamen Bedingungen ihr Leben lassen. Denken wir nur an die deutsche Ordensschwester Edith Stein!
In der Bergpredigt drängt uns Jesus¸
2.) einander zu vergeben.
geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder,
dann komm und opfere deine Gabe!
Dieses wichtiger Jesuswort wollen wir herein stellen in unsere so verfahrene und zerstritten Zeit!
Aus vielen Erfahrungen wissen wir, dass uns das Vergeben nicht immer leicht fällt.
Der große Inder Mahatma Gandhi hat ins Schwarze getroffen mit seinem Wort:
Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken!
Der Wunsch zu vergeben fordert uns heraus, dass wir uns in Vertrauen und Hoffnung Gott überlassen: wir anerkennen voll Vertrauen, dass wir nicht alles in der Hand haben müssen, sondern von der Hand eines Anderen gehalten sind; und wir setzen auf die Hoffnung, dass dort, wo wir selbst  nicht weiterkommen, Gott noch lange nicht am Ende ist.  Beten wir füreinander.




 

4.2.20 14:49
 
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