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A: 7. So. i. Jkr.: Liebt eure Feinde!

 A: 7. So. i. Jkr.: Liebt eure Feinde!

„Bruderliebe“ 23. 2. 2020

Ihr sollt also vollkommen sein,
wie es auch euer himmlischer Vater ist.
Auf solche, für uns unerreichbare Höhe will uns Jesus in seiner Bergpredigt führen.
Gott hat uns Menschen mit so vielen Begabungen beschenkt. Aber kein Mensch ist dem anderen gleich. Wo Menschen zusammen leben, gibt es auch Reibereien.
Für das Zusammenleben von Menschen ist einfach der Wille zum Frieden notwendig. Damit menschliche Zwistigkeiten nicht ausarten, hat Gott schon im Alten Bund, im Buch Exodus, die einschränkende Regel aufgestellt: Auge um Auge, Zahn um Zahn
Das heißt, du darfst deinem Mitmenschen nicht mehr Schaden zufügen als er dir selbst geschadet hat.
Mit dieser in den Schriften des Alten Bundes festgelegten Regelung räumt Jesus gründlich auf. Ja er fordert das Gebot der Feindesliebe:

Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen!
Wir müssen zugeben, da tun wir schon sehr schwer, Jesus zu folgen.
Was uns aber an Jesus so imponiert: Er hat das nicht nur gesagt, nein, er hat das auch vorgelebt:
In jener schrecklichen und brutalen Marter seiner Kreuzigung betet er noch für seine herzlosen Peiniger: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.
Die ersten Christen haben sich redlich bemüht, dieses schwere Gebot der Feindesliebe auch zu leben.
Denken wir nur an den ersten Märtyrer Stephanus. Bevor ihn der tödliche Schlag bei der grausamen Steinigung traf , sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.
Wir wissen viel über die grausamen Christenverfolgungen im Römerreich. Nur wenig wissen wir über die Christenverfolgungen der heutigen Zeit:
Nach Einschätzung des Vatikan werden jedes Jahr weltweit mehr als 100.000 Christen wegen ihres Glaubens getötet. „ Er beruft sich auf den Ständigen Vertreter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen .
Islamisten haben im Nordosten Nigerias in den letzten Jahren mehr als hundert Zivilisten massakriert. Wie der örtliche Senator  sagte, töteten die mutmaßlichen Mitglieder der Gruppe Boko Haram 106 Menschen.Seit 2009 wurden bei Angriffen der Boko Haram tausende Menschen getötet..

Eine tragische Figur unserer Zeit, der Präsident der USA mischt sich einseitig in den schon jahrzehnte langen Zwist zwischen Israel und Palästina ein und macht jede Friedensaussicht  zunichte

Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen!
Dieses Wort Jesu aus der Bergpredigt steht doch im diametralen Gegensatz zu den Kriegen, die auch in unserer Zeit geführt werden.
Der gläubige Hindu Mahatma Gandhi, der die Bergpredigt genau durchstudiert hat, sagte einmal: „Auge um Auge führt nur dazu, dass die ganze Welt erblindet.“
Der Geist der Bergpredigt soll uns helfen, die Kriege auszurotten. Jeder Krieg ist doch eine traurige Niederlage des menschlichen Geistes.  Beim Stand der hohen technischen Entwicklung von heute stellt sich die brennende Frage: Entweder es gelingt der Menschheit , die Kriege abzuschaffen oder es wird den Kriegen gelingen, die Menschheit abzuschaffen.

11.2.20 10:37
 
Letzte Einträge: C: 32. Sonntag im Jahreskreis: Der Gott der Lebenden, C: Christkönigsfest: „Was Bedürfnis der Zeit, ist Gottes Wille.", A: 4. Gott greift ein!


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