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A: 1. Fastensonntag: Eine wesentliche Frage unserer Zeit

 A: 1. Fastensonntag: Eine wesentliche Frage unserer Zeit

“Bruderliebe”,  1. 3. 2020

Ein Tourist darf in einem Kloster bei Kartäusermönchen übernachten.
Er ist erstaunt über die spartanische Einrichtung ihrer Zellen und fragt einen Bruder:
“Wo habt ihr eure Möbel?“ Schlagfertig fragt der Mönch zurück: “Ja, wo haben Sie denn Ihre?“
“Meine?, erwidert darauf der Tourist verblüfft.
“Ich bin ja nur auf der Durchreise hier!“ „Eben“, antwortet der Mönch, „das sind wir auch.“
Fastenzeit – Zeit der Gnade-Zeit der Besinnung
Worauf kommt es in meinem Leben an?
“Ich bin ja nur auf der Durchreise hier!“
Lesungen und Evangelium des 1. Fastensonntags wollen uns helfen, uns auf wesentliche Fragen unseres Christseins zurückzuführen
In der 1. Lesung von heute:
Darauf sagte die Schlange zur Frau:
Nein, ihr werdet nicht sterben.
Gott weiß vielmehr:
Sobald ihr davon eßt, gehen euch die Augen auf;
ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.
Die bedrohende Verführung für die Menschen aller Zeiten:
Sein wie Gott!

Unsre Vorfahren hatten erstens Kenntnis von der Bibel und zweitens  zeichneten sie sich durch Humor aus.
So beweist das  ein altes Bild an der Wand einer verrauchten Wirtshausstube: Schon etwas vergilbt wird der bekannte Turmbau von Babel dargestellt. Wie Ameisen schwirren da die Menschen durcheinander. Sie alle sind an der Arbeit. Wollen sie doch ein himmelhoch ragendes Bauwerk errichten. Auf den darüber liegenden Wolken tut sich ein Fenster auf. Heraus schaut ein betagter Mann mit grauweißem Bart. Darunter ist der markante Satz zu lesen: „ Da Herrgott schaut beim Fenster raus und sagt: Da wird nix draus!“
Ein Wort, das wir ins Stammbuch der Menschheitsgeschichte schreiben sollten. Dort, wo der Mensch in Überheblichkeit nur auf sein Können berufen will. Da gilt jenes: „Da wird nix draus!“
Treffend die Worte unseres Papstes: Triumphalismus in der Kirche bremst die Kirche. Triumphalismus unter Christen bremst die Christen.“, Der Papst warnt uns vor dem Streben nach weltlichem Erfolg ohne das Darbringen von Opfern. Er rief die Kirche zu Demut auf:
„Bitten wir den Herrn darum, keine Kirche auf halbem Weg' zu sein, keine triumphalistische Kirche, keine Kirche der großen Erfolge, sondern eine demütige Kirche, die mit Entschiedenheit vorangeht, wie Jesus.“
Es soll uns vor allem trösten, zu wissen:
Gottes Barmherzigkeit ist größer als unser menschliches Versagen.
Am Sonntag nach Ostern wird in manchen Pfarren der Sonntag der Barmherzigkeit gefeiert.

Es täte uns allen recht gut, wenn wir der unfassbaren Barmherzigkeit Gottes, mehr Platz geben. Denn die übergroße Barmherzigkeit Jesu ist das Tor unserer Hoffnung
Im  Evangelium von den Versuchungen Jesu:
Jesus aber antwortete: In der Schrift heißt es:
Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort,
das aus Gottes Mund kommt.

Die Zukunft von uns Menschen ist nicht so sehr eine Brotfrage, Sie ist wesentlich eine Gottfrage

11.2.20 10:51
 
Letzte Einträge: C: 32. Sonntag im Jahreskreis: Der Gott der Lebenden, C: Christkönigsfest: „Was Bedürfnis der Zeit, ist Gottes Wille.", A: 4. Gott greift ein!


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


padernosder (12.2.20 07:18)
Hallo,

es ist immer wieder interessant, von "gottesfürchtigen Mitmenschen" zu lesen, was sie für das zukünftig Wesentliche halten. Da bleibt das Staunen nicht aus, da werden dem Größenwahn keine Grenzen gesetzt. ;-)

Also, pardon, ich würde die "Brotfrage" tatsächlich in den Vordergrund stellen wollen und meine evangelische Kirche auffordern, nicht abzulassen von ihrem Bemühen: "Brot für die Welt!"

Wer "hier" einen Blog betreibt, der muß natürlich nicht an die wirklich Armen denken, die meist keine Christen sind und mit "Gottes Wort" nichts anfangen können, schon weil sie es niemals hören werden. "Brot für die Welt" macht einfach mehr Sinn als "Gottes Wort" aus menschlichem Mund!

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