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A: 14. So.i. Jkr. :Von der Felswarte unseres Glaubens aus.

 A: 14. So.i. Jkr. :Von der Felswarte unseres Glaubens aus.


„Bruderliebe“, 5. 7. 2020


Die 1. Lesung und Evangelium dieses Sonntags, bringen sehr kurze, prägnante Botschaften, sind Leitlinien auf dem Weg hin zu Gott

Der Prophet Sacharja stellt uns eine Realutopie vor Augen:
1.) Weg mit den Waffen!
Heute könnte man sagen: Weg mit Atombomben, Raketen, Gewehren. Man kann Konflikte auch anders austragen.
Die technische  Entwicklung der Waffen, vor allem der Atomwaffen, berechtigt zur nüchternen Erkenntnis:

Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.

Also:. Das Geld, das für Kriege, damals und heute ausgegeben wird, ist in Sozialprojekten wesentlich besser und gewinnbringender angelegt

 

 2.)Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde,
weil du all das den Weisen und Klugen verborgen,
den Unmündigen aber offenbart hast.
Das klingt ja so, als hätten nur die Ungebildeten, die Naiven vor Gott eine Chance.

Jesus kritisiert vor allem die selbstbewussten und eingebildeten Schriftgelehrten, die durch ihre kleinkarierte Auslegung der Bibel, den Kleinen, denen, die sich ehrlich abmühten, den Weg zu Gott verstellt haben

Klugheit und Weisheit haben in der Heiligen Schrift großen Stellenwert. Weisheit umfasst eine bestimmte Ganzheitserfahrung von Leib-Seele-Geist, aber auch die Verbindung von Diesseits und Jenseits. Diese scheint uns verloren gegangen zu sein, weil wir Weisheit eher auf Vernunft, Verstand und Vielwissen einschränken.
Weisheit ist aber auch ganz wesentlich der Blick auf  die Sinngebung allen Lebens.

Jesus nimmt die in den Blick auf die, die unmündig sind, die am Rand der Gesellschaft stehen. Letztlich sind das wir alle, die im Lauf des Lebens schwere Lasten zu tragen haben.


3.)Aber dann noch der schwer verständliche Satz: "Mein Joch drückt nicht, meine Last ist leicht."
Der Trost: "Ihr werdet Ruhe finden!"
Welche Ruhe? Die des Friedhofs, wo sich alle Probleme selbst erledigen?

Gemeint ist jene innerliche Ruhe, die tiefen Halt und Sicherheit verleiht, die weiß, dass der Herr auch in den schwersten Stunden bei uns ist, der meinem Leid einen bleibenden Sinn gibt.

Als gewesener Bergsteiger durfte ich oft erfahren, welch Standfestigkeit und Halt uns der gewachsene Fels geben kann.
Wie oft durfte ich von den Felsenwänden unserer Berge hinausblicken in unsere so schöne Bergheimat.
Als gläubige Christen stehen wir mitten drinnen in der schützenden Felswand unseres Glaubens.
Von dieser Felswarte aus dürfen wir auch hineinblicken in jene Zukunft,die Gott denen bereitet hat, die ihn lieben!“

 

 

14.6.20 15:41
 
Letzte Einträge: C: 32. Sonntag im Jahreskreis: Der Gott der Lebenden, C: Christkönigsfest: „Was Bedürfnis der Zeit, ist Gottes Wille.", A: 4. Gott greift ein!


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