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A 16. So. i. Jkr: DER GOTT DER GEDULD

 A 16.  So. i. Jkr: DER GOTT DER GEDULD

„Bruderliebe“19. 7. 2020

Dieses Evangelium gibt uns einen Einblick, wie Gott die Welt lenkt: nämlich mit einer unbegreiflichen Geduld und Nachsicht; mit einer Geduld, die auch das Unkraut wachsen lässt; oder dürfen wir sagen: mit einer Geduld, die auch dem Unkraut, dem Bösen in der Welt die Chance der Bekehrung gibt?
Wir ungeduldigen Menschen möchten freilich fragen: Warum schlägt hier Gott nicht drein!
*Papst Benedikt brachte das auf den Punkt mit den Worten:
Wir leiden unter der Geduld Gottes. Und doch brauchen wir sie alle. Der Gott, der Lamm wurde, sagt es uns: Die Welt wird durch den Gekreuzigten und nicht durch die Kreuziger erlöst. Die Welt wird durch die Geduld Gottes erlöst und durch die Ungeduld der Menschen verwüstet.
1.) Wir, möchten Gottes Gericht voraus nehmen, möchten jetzt schon das Feuer anzünden, um das Unkraut zu verbrennen,
und das, obwohl wir uns doch zuerst in aller Demut fragen müssten, ob wir nicht selbst  Gottes Geduld so nötig haben.
Der hl. Ambrosius hat darüber nachgedacht und ist zu dem Schluss gekommen:
„Nimm die Verfolgung hinweg und es gibt keine Märtyrer mehr! Nimm die Prüfungen weg und es gibt keine Heiligen!"

 

In letzter Zeit ist die Zahl der Katholiken in China auf geschätzte 12 Millionen angewachsen, und das trotz der brutalen Verfolgung durch die kommunistischen Machthaber.

Die Verfolgung geht weiter. Bis zu zwölf Bischöfe werden gefangen gehalten – in Hausarrest, in Gefängnissen oder sind gezwungen, sich vor der Polizei zu verstecken.
Dennoch gibt es viele Zeichen der Hoffnung. Chinas Priester berichten von bis zu 10.000 Erwachsenentaufen jährlich.

Während im satten Westen die Zahlen der Kirchenbesucher zurück gehen, erlebt jetzt die Kirche Chinas einen Frühling des Glaubens.

Gott will uns eine dreifache Antwort gegeben:

1. Gott wird seine Pläne durchsetzen und zu Ende führen:

Gott wird sich eine Welt schaffen, in der die Trennung vollzogen wird zwischen Weizen und Unkraut zwischen Gut und Böse. Das Reich Gottes wird kommen ja dann, wenn der Herr einst wiederkommt".

2. Jetzt aber gilt Geduld und Bewährung:

Das Reich Gottes ist angebrochen, aber es ist noch nicht vollendet. Noch sind wir auf der Wanderung und nicht am Ziel. Noch gilt Geduld und Bewährung. Uns gilt Jesu Wort: sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus.
3. Dieser Zustand ist leidvoll, aber zugleich voll Hoffnung:

Noch sind alle Möglichkeiten offen. Noch kann sich das was wir heute für Unkraut halten, morgen als Weizen entpuppen.. Denn immer noch ist Gott der, derden glimmenden Docht nicht auslöscht und das geknickte Rohr nicht zerbricht"

Gottes Geduld ist also nicht Schwäche sondern Zeichen seiner Stärke:
Wer das letzte Wort spricht kann zuwarten, kann Geduld haben.

 

2.7.20 09:29
 
Letzte Einträge: C: 32. Sonntag im Jahreskreis: Der Gott der Lebenden, C: Christkönigsfest: „Was Bedürfnis der Zeit, ist Gottes Wille.", A: 4. Gott greift ein!, A: 14. So.i. Jkr. :Von der Felswarte unseres Glaubens aus.


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