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A: 20. So.i.Jkr. : Wir brauchen einen barmherzigen Gott!

 A: 20. So.i.Jkr. : Wir brauchen einen barmherzigen Gott!

“Bruderliebe“ 16, 8. 2020

Die Frage, die Martin Luther ein Leben lang beschäftigte:
1.) „Wie finde ich einen gnädigen Gott?"
diese wesentliche Frage unseres Lebens, beantwortet das heutige Evangelium: Das grenzenlose Vertrauen dieser kanaanitischen, also heidnischen Frau soll uns den Weg dazu zeigen! Diese Frau weiß in ihrer Sorge um die schwerkranke Tochter nur noch einen Ausweg: Jesus von Nazareth. Er allein kann helfen. Sie weiß, dass sie völlig hilflos ist; sie weiß auch, dass sie keinen Anspruch, kein Recht hat, von Jesus erhört zu werden. Sie weiß, dass sie dem Erbarmen Gottes, das ihr in Jesus begegnet, völlig ausgeliefert ist. Also liefert sie sich diesem Erbarmen Gottes völlig aus: „Herr, hilf mir!"
Und so darf sie die Erfahrung machen: Es gibt einen, der solches Vertrauen nicht enttäuscht, der vor so viel Glauben einfach kapitulieren muss:
Frau, dein Glaube ist groß! Es soll geschehen, was du willst!"

Von einem solchen Glauben wird Jesus in Erstaunen versetzt und überwältigt; solcher Glaube überwindet selbst die Grenzen, die Gottes Heilsplan errichtet hat, der seinen Messias zuerst zu den Kindern Israels gesandt hat. Solches Vertrauen öffnet die Tür zu einer neuen Hoffnung:


2.) Welche Mächte sind es, die die Welt retten?
Wir kennen die Schlagworte, von denen sich in den letzten Jahrzehnten die Menschen das Heil erwarten: Einsatz, Leistung, Hebung des Lebensstandards, Fortschritt. Nur der Erfolg zahlt, „nur das Einmaleins soll gelten".
Hilflos stehen wir vor dieser Pandemie da! Sie hat unsere ganze so stolze Welt auf den Kopf gestellt! 
Der betende, der glaubende Mensch erschien vielen als Blindgänger, als Utopist irrealer Welten. Heute haben wir längst erkannt, wie sehr in einer Welt, in der nur das Einmaleins und der Computer gilt, die Psyche des Menschen zu verkümmern droht
Wir brauchen nicht nur Menschen mit Hirn. Wir brauchen ganz notwendig Menschen mit einem fühlendem Herzen.
Auch betende Hände greifen in den Lauf der Geschichte ein, weil sie, wie der Ruf der kanaanäischen Frau, das Herz Gottes erreichen und sein rettendes Erbarmen auf die Welt herabzwingen, auf eine Welt, die endlich, wie diese Frau, erkennen müsste, dass sie das Erbarmen Gottes braucht, wenn sie Rettung finden will. Vor dem mörderischen 2. Weltkrieg  hat der verantwortungsbewusste Dichter Reinhold Schneider einer bedrohten Menschheit zugerufen:
„Allein den Betern kann es noch gelingen, das Schwert ob unseren Häuptern abzuhalten"
Auch der so aufgeklärten Zeit von heute müssen wir mit dem christlichen Philosophen Peter Wust zurufen: Die großen Dinge des Daseins werden nur den Betenden geschenkt"

 

29.7.20 12:50
 
Letzte Einträge: C: 32. Sonntag im Jahreskreis: Der Gott der Lebenden, C: Christkönigsfest: „Was Bedürfnis der Zeit, ist Gottes Wille.", A: 4. Gott greift ein!, A: 14. So.i. Jkr. :Von der Felswarte unseres Glaubens aus.


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