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Zwischen Verklärung und Leiden.

Wenn ich dieses Evangelium verkündigen darf, dann stehen vor mir die vielen schönen Erlebnisse, die ich bei meinen vielen Bergtouren erleben durfte.
Wie laut die Welt ist, die wir uns gebaut haben. Alles laut: Motoren, Maschinen, Lautsprecher, Lichter, Farben, Reize! Wir haben das Dasein zur Diskothek gemacht ... Wenn ich mich aber umdrehe und in die Kare und Bergketten, in die Wände und Täler horche, dann weht mich die Stille an. Wenn ein Stein fällt, dann wird der Ton wie eine Kostbarkeit, wie ein seltenes Ereignis im Echo weitergereicht. Ist uns schon einmal aufgefallen, dass unsere Straßenzüge und Häuser­schluchten kein Echo kennen? Das gilt aber nicht nur für die äußere Welt, das gilt auch für die Seele des modernen Men­schen. In uns kann nichts mehr nachhallen. Die Eindrücke, Reize und Erlebnisse überschlagen sich. Da kann nichts mehr ausschwingen. Und so sind nicht nur unsere Trommelfelle lärmgeschädigt, sondern auch unsere Herzen. Der Mensch verliert die Dimension der Tiefe. Die Berge aber schweigen..  

Wir nehmen es als eine Selbstverständlichkeit hin, dass uns Gott  eine so  herrliche Bergheimat geschenkt hat.

 Auch Jesus hat die Berge seiner Heimat geliebt.
1.) Das Geschehen auf dem Berge Tabor
ist zweifellos ein Ereignis des Lichtes.

Im Mittelpunkt steht die Gestalt Jesu; Jesus, den die Jünger aus dem täglichen Umgang mit ihm kannten. Die drei ausgewählten Jünger erkennen plötzlich, dass hinter der Person Jesu mehr verborgen ist, als sie bisher ahnten.
Diese drei Jünger auf dem Berg Tabor konnte erleben, dass in diesem Menschen Jesus der unfassbare Gott durchschimmerte
Ein solches Durchschimmern Gottes in der Gestalt Jesu ereignet sich vor den Augen der Jünger.
Diese Erfahrung steht im Kontrast zum Geschehen am Ölberg, bei dem vor den drei gleichen Jüngern die menschliche Schwäche Jesu sichtbar wird. Jesus wollte im vor hinein seine Jünger stärken, dass sie durch diesen Berg der Verklärung gestärkt werden, leichter die Täler seines Leidens zu ertragen.

2.) Licht für unseren Alltag

Genau das wollen wir heute von Jesus erbitten. Jesus: Gib uns die Kraft, dass wir in den dunklen Stunden unserer Einsamkeit und unseres Leidens nicht verzagen
Wie die drei Jünger erleben wir den Alltag mit Jesus mit all den Fragen und Dunkelheiten. Wie lange können oft Nächte dauern, die wir oft schlaflos voller Schmerzen verbringen müssen.: Jesus braucht keine Bewunderer und Liebhaber. Die gibt es zahlreich. Was Jesus braucht, das sind die vielen kleinen, oft unbeachteten Menschen, die gerade im Leiden zu ihm stehen, die mit ihm den Kreuzweg ihres Lebens gehen.
Wie viele Kreuze haben Menschen oft in so einem Alten- und Pflegeheim zu tragen?

Der Berg der "Verklärung Jesu" soll uns im Glauben stärken, die Täler unserer Einsamkeit und Hilflosigkeit auszuhalten.

7.3.17 16:00

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